Tag 9: Das erste Buch, das ich je gelesen habe

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Wenn ich ehrlich bin habe ich nicht die geringste Ahnung.
Was mir das Erinnern so schwer macht ist die Tatsache, dass ich schon unzählige Bücher besaß, lange bevor ich überhaupt lesen konnte. Ich hatte das große Glück eine Mama zu haben, die sich allabendlich an mein Bett setzte und mir Bücher und Geschichten vorlas. Laut ihrer Aussage waren das erste was ich las Litfaßsäulen und Plakatwände. Aber welches meiner vielen Bücher ich zuerst in die Hand nahm, als ich des Lesens endlich mächtig war, kann ich nicht mehr sagen. Wie an anderer Stelle erwähnt, nahm ich mir sehr schnell „Der Herr der Ringe“ vor, kaum dass ich ich richtig lesen konnte, aber davor gab es schon auch leichtere Kost fürs Hirn.

Aber ich kann grob auflisten, welche Bücher unter meinen ersten waren.
Da waren natürlich die wunderbaren Bücher von Janosch, hunderte von kleinen Pixibüchern, Märchenbücher aller couleur, Der Struwwelpeter, ein Sandmännchenbuch mit 365 kurzen Geschichtchen, Lieder- und Gedichtbücher, Jim Knopf, Ronja Räubertochter, Das Sams, Der kleine Prinz uvm. Viele diese Bücher (speziell die Kurzgeschichten) konnte ich auswendig, bevor ich sie selber lesen konnte.

Vielleicht ist es traurig, dass ich mich nicht an das erste Buch erinnern kann. Man sollte meinen, es wäre eine elementare Erinnerung, ein Meilenstein des Lebens. Aber eigentlich ist das heute nicht mehr wichtig. Wichtig ist nur, dass ich Eltern hatte, die meine Liebe zum gedruckten Wort schon sehr früh entfacht haben und mich zu einer Leseratte werden ließen. Mein Vater, seines Zeichens diplomierter Bücherwurm, brachte mir viele Bücher aus dem Buchclub mit, meine Mama, ihres Zeiches diplomierte Vorleserin und Rückekraulerin, las sie mir vor.
Das Ergebnis bin ich: Diplomierte Wortliebhaberin und sich-den-Rücken-kraulen-Lasserin! (31 Tage – 31 Bücher)

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  1. Hmmm…. mein allererstes Buch könnte ich auch nicht mehr nennen. Ich glaube, es war „Oh, wie schön ist Panama“ oder „Der kleine Prinz“. Den „Struwwelpeter“ hab ich nie selbst gelesen. Davon bekomme ich heute noch böse Träume.

  2. Meins war glaube ich ein Bilderbuch von „das häßliche Entchen“, oder Gänslein, so ähnlich.
    Und das erste richtige Buch zum Lesen war was mit Murmeltieren und Adlern. Wie hieß das denn noch?
    Das erste richtige Lieblingsbuch (also dann schon aus Überzeugung!) war „Guiseppe und Maria“, von Kurt Held, alle vier Bände. Hat mich zum Menschen gemacht.

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