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Vergangenheit und Zukunft

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Ach, was könnte ich Euch alles erzählen über die Ereignisse im letzten halben Jahr meines Lebens und die Gründe für meine lange Abstinenz. Das würde aber ein sehr langer Artikel werden, den sich wohl nur die wenigsten würden durchlesen wollen. Deswegen nur ein kurzer Abriss über die Highlights seit Beginn des Jahres.

Ein lang ersehnter Jugendtraum ging in Erfüllung, als ich zum ersten Mal im Leben Bela B. direkt gegenüber stand. Ein letztenendes doch eher ernüchterndes Erlebnis, was aber nicht unbedingt an ihm lag. Ich finde ihn immer noch großartig.
Ich war auf meinem ersten Tina Dico-Konzert und hatte anschließend die Möglichkeit ihr zu begegnen und ihr endlich persönlich zu sagen, was sie in mir bewegt und anrührt. Das wiederum war ein absolut wunderschönes und erfüllendes Erlebnis.
Ich bin für ein wunderschönes Wochenende in meine Herzensstadt Berlin gereist und bin dort erstmals einem Freund begegnet, den ich jahrelang nur vom Telefon und Skype kannte.
Ich habe jede Menge weiterer Synchronsprecher getroffen, die sich in meinem Buch verewigen mussten.
Zu guter Letzt durfte ich mir im Sauerland bei 6 Grad nachts (im JULI!!) im Zelt den Hintern abfrieren, hatte aber wenigstens ein sehr lustiges Wochenende mit den Motorradfahrern einer der letzten Zechen Deutschlands.

In den Tagen dazwischen war und bin ich vollkommen ausgelastet mit meiner TS-Ausbildung, meinem Französischkurs, meinem neusten Hobby (Geocaching), dem Treffen alter und wunderbarer neuer Freunde und, man glaubt es kaum, ein neues Hobby steht schon in den Startlöchern und wird mir ab Herbst wohl einen weiteren freien Wochentag klauen.

Seit ungefähr 2 Monaten kämpfe ich eher erfolglos gegen mein Gewicht an, aber mein Körper scheint auf nicht ein Kilo seiner eisernen Reserven dauerhaft verzichten zu wollen.
Seit 4 Monaten bin noch wesentlich erfolgloser auf der Suche nach meiner Traumwohnung, aber so wie es aussieht werde ich mein fürchterliches Wohnklo so schnell auch nicht los. Langsam zermürbt es mich. Tausend wundervolle Einrichtungsideen und Vorstellung davon, wie es mal sein könnte und keine davon lässt sich endlich mal angehen.
Seit gefühlten 568 Monaten bin ich auf der Suche nach meinem Herzensmann, aber… ach, lassen wir das… ihr wisst Bescheid…
Und so stehe ich da mit drei enorm bedeutungsvollen Vorhaben, die sich nicht vollenden lassen und kriege in Bezug auf jeden Punkt zu hören, dass es wohl an meinen hohen Ansprüchen scheitert. NEIN, das tut es nicht! Und ehrlich gesagt, es geht hier um mich! Da können meine Ansprüche gar nicht hoch genug sein. So!

Bei all der Aufregung in den letzten Monaten hätte ich hier eigentlich täglich einen Roman schreiben können, allein an der Zeit oder nötigen Muße scheiterte es meist. Und wenn sich dann mal ein Zeitfenster auftat, war gerade tote Hose und es mangelte kräftig an Inspiration. Außerdem ist es auch ganz schön, einfach mal zwischendurch durchatmen und prokrastinieren zu können. Herrje, ich habe es nicht einmal geschafft, regelmäßig die Posts meiner liebsten Mitblogger zu verfolgen. Mein Feedreader platzte schon aus allen Nähten. Zum Glück war es in den letzten zwei Wochen ziemlich öde im Büro, und so habe ich die Zeit genutzt und habe mal eben fünf Monate verpasste Blogosphäre nachgeholt.

Eines ist auf jeden Fall sicher. Aufgeben werde ich diesen Blog so schnell nicht! Dafür liegt mir das Schreiben, und die ganze wundervolle Menschenschaft, die am Bloggen mit dran hängt, viel zu sehr am Herzen.
Dass ich nicht aufhören sollte, wird mir durch Eure Rückmeldungen immer wieder bewusst. Seit Februar hagelte es die ein oder andere Beschwerde bezüglich meiner Schweigephase. Es sollen ja sogar Vermisstenanzeigen bei der Polizei eingegangen sein. Gleichermaßen gab es aber auch immer mal wieder neue Abonnenten, obwohl hier gar nichts passiert ist.
In der Zeit der absoluten Herzbrei-Stille erreichte mich eine Email, die mich wahnsinnig berührte. Ich hoffe, dass die Verfasserin dieser Email es mir nicht übel nimmt, wenn ich sie hier mit Euch teile, denn sie ist so wahnsinnig herzlich und wunderbar, dass ich schon fast stolz bin, so eine Nachricht überhaupt erhalten zu haben.

Hallo liebe Brummsel,

es liegt mir am Herzen Dir eine E-Mail zu schreiben. Ich bin ganz zufaellig ueber eine Google Recherche nach Tina Dico und Ihre Texte auf Deinen Blog gestossen und fand Ihn sofort wunderbar, mir aus der Seele sprechend, herzzerreissend, liebevoll, authentisch, ehrlich… EINFACH NUR LIEBENSWERT! Das sagt jetzt wohl was ueber die Schreiberin selbst aus 🙂

Du bescherst mir einen ganz tollen Abend, weit weg von zu Hause in Mt. Isa/ Australia auf der Selbstfindungsreise meines Lebens. Ich sitze in dem fast groessten Kaff der Welt seit 5 Monaten fest, kann aber die tollen Menschen, die tollen Views und Erlebnisse gerade so schlecht loslassen.. In einigen Wochen geht es dann aber sicherlich weiter nach Alice Springs und nach Adelaide, moechte ja noch etwas sehen von diesem riesigen, (temporaer) wunderbaren Land. Vielen Dank, dass einer der nach Feierabend-Langeweile Mt. Isa Abende auf Brummsel-Weise gefuellt wurde..

Ich stoeber dann mal weiter in Deinen nicht-journalistisch-ambitionierten Texten! Du hast ein tolles Talent!

Liebe Gruesse
Olga

Man beachte bitte, die auf australischen Tastaturen nicht vorhandenen Umlaute. 😉

Wie könnte ich mich nach so einer Email einfach aus dem Staub machen? Jetzt in den Sommerferien wird es auch bei mir alles etwas ruhiger. Meine Kurse haben nämlich auch Sommerpause. Ob ich es zukünftig schaffen werde, wie früher, jeden zweiten Tag zu bloggen, vor allem in der Ausführlichkeit, kann ich heute nicht versprechen. Aber ihr könnt wohl davon ausgehen, dass Ihr mindestens einmal in der Woche hier von mir werdet lesen können. Und wenn mich die Muse küsst, dann gern auch öfter. 😉

Prost Neujahr!

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Ich bin zurück. Die Jahresendphase der Lethargie, Prokrastination und Denkfaulheit ist abgeschlossen.

Die erste große Neuigkeit des Jahres ist, dass mein Kater Marlon gerade in einer Identitätskrise steckt. Er glaubt er sei ein Hund. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass er seit gestern so großen Gefallen am Apportieren findet. Aber er tut es. Stundenlang und mit heller Begeisterung apportiert der Kater eines meiner Haargummis. Kaum, dass ich es schmeiße, bringt er es zurück, legt es vor meine Füße und wartet mit aufgerissenen Augen auf meinen nächsten Wurf. Man kann’s kaum glauben! Und ich musste ihm das nicht mal beibringen.
Ich wünschte, das mit dem „Sitz!“ würde genauso freiwillig klappen. Aber wir üben fleißig und machen doch tatsächlich große Fortschritte. 😉

Synapsen-Autobahn, letzte Ausfahrt (2)

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  1. Ich liebe diese Tage voller Sonnenschein und wonnig guter Laue, an denen ich durchgehend singen und tanzen könnte. Aber es ist furchtbar, wenn man dann im Büro hockt, wo man nicht singen und nicht tanzen kann.
  2. Ist euch mal aufgefallen, wie diskriminierend es ist, ein weibliches Nutztier zu sein? Du wirst ständig als Gebärmaschine missbraucht. Dann werden dir deine Babys geklaut, um gefressen zu werden. Oder man vergast deinen männlichen Nachwuchs, weil er später als Gebärmaschine ja nicht zu gebrauchen ist. Wahlweise schließt man deine Brüste auch regelmäßig an eine Maschine an, um ihr die Milch auszusaugen, die eigentlich für dein Baby bestimmt gewesen wäre, hätte man es dir nicht entrissen, um es zu fressen. Wir brauchen einen Kämpfer für die Emanzipation der Tiere.
  3. Wie blöd, dass Südafrika aus der WM ausgeschieden ist. Ich werde die dauernden  „Tshabalala“-Rufe sehr vermissen, die ich ständig als Jubelschreie des Kommentators missinterpretiert habe!
  4. Es dauert nicht mehr lang, bis ich vollständige Autarkie erreicht habe. Mir fällt so langsam nicht mehr viel ein, für das ich noch einen Mann „brauchen“ würde. Nach acht Jahren die ich jetzt alleine lebe, gibt es kaum noch etwas, das ich nicht selber könnte (Na guuut, von einer Sache mal abgesehen). Gestern habe ich sogar meinen Rechner formatiert und ihn auch vollständig wiederhergestellt. Warum? Um das zu retten, was ein Mann einst verdarb. (Jetzt kann ich endlich wieder meinen iPod synchronisieren und anfangen meine Synchronsprecher-Datenbank wiederherzustellen. Maahaann, ich will jetzt tanzen!) Wenn ich mir jetzt noch selbst den Rücken kraulen könnte, wäre ich ein menschliches Perpetuum Mobile.
  5. Umfrage: Angenommen, ich würde ein Live-Hörspiel schreiben, wozu würdet ihr mir raten? Was lustiges, was gruseliges, was verrücktes, was dramatisches, was trauriges?
  6. Wer mag mir meinen Traum von letzter Nacht interpretieren? Mein „Traummann“ (dessen Identität ich hier nicht lüften werde), steht plötzlich vor meiner Tür, betritt meine Wohnung (war nicht meine echte) und will auch nicht mehr gehen. Ich will ihm unbedingt gefallen, weiß aber nicht, wie ich das bewerkstelligen soll, weil ich im Schlafanzug da sitze, Zähne nicht geputzt, Haare zerzaust, ungeschminkt. Eine Gelegenheit diesen furchtbaren Zustand zu ändern gibt es nicht, weil er mich unentwegt zuquatscht (was eigentlich gut ist, da ich besonders seine Stimme liebe ;). Nebenbei wirft mein Kater, wie ein Salamander in Not, seinen Schwanz ab. Hr. Doktor, ist da noch was zu retten?
  7. Ich brauche unbedingt Lesenachschub, aber ich habe Angst, dass ich Konkurs anmelden muss, wenn ich wieder die Mayersche betrete.
  8. Wenn man 5 Tage lang an einer halbseitigen Kurzgeschichte arbeitet, sollte man dann den Wunsch ein Buch zu schreiben besser über Bord werfen?
  9. Woran merkt man, dass man in einem bescheuerten Kleinstadtkaff wohnt? Weder die VHS noch andere Einrichtungen, bieten Kurse für „Schwedisch“ oder „Kreatives Schreiben“ an. Jävla skiit!
  10. Und weil ich hier nicht singen und tanzen kann, bitte ich Euch, es für mich zu übernehmen. Hier mein Lieblingshit des diesjährigen Grand-Prix, der es leider nicht bis ins Finale geschafft hat, der bei mir aber momentan auf Heavy-Rotation läuft!

PS: Neue Waisendinger sind in Arbeit!!

Jajaja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt

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Kleine Zwischenkrise und große Melancholie anscheinend überwunden. Stopp. Brummsel hat Pläne. Stopp. Jetzt wird mal wieder was angepackt. Stopp. Hat Tina-Dico-Heule-Heule heute im Auto gegen System of a Down getauscht. Stopp. Das ist ein gutes Zeichen. Stopp. Zuerst wird das angepackt, was nichts kostet. Stopp. Später, später wird dann Vermögen aufgebaut. Stopp. Und noch später, später, wird die Welt regiert. Stopp. Oder vielleicht auch erstmal nur meine Gefühlssuppe.

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Was mich dann aber doch fast wieder melancholisch werden lässt, äh, näääää, doch nicht.
Boah Alda, Fremdschemen Delüks:

[via Bottblog]

Post für die Brummsel

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Gestern kam mal wieder ein großer Umschlag für mich an. Ein Geschenk! Diesmal aus Berlin!
Nachdem er über eine Woche unterwegs war, hatte ich mit seiner Ankunft eigentlich schon nicht mehr gerechnet, aber dann tauchte er doch noch auf. Welch große Freude!

Liebes Tinolino, ich freue mich ganz wahnsinnig doll und danke von ganzem Herzen. Ich weiß noch nicht, wann ich mir das alles ansehen soll, aber ich denke, jeden Abend ein Film wird irgendwie machbar sein. Und dann muss ich irgendwann auch anfangen, Schlick.tv ordentlich zu berauben und zu beschneiden, denn irgendwie müssen all die Datenbank-Lücken ja geschlossen werden.

Wie bitte? Was drin war im Paket? Gaaaanz viele DVDs, die meine, in Stimmen verliebte Seele, ganz dolle Luftsprünge machen lassen.
Nur eines würde mich noch mehr freuen! Aber was das ist, verrate ich nicht, denn das liebe -lino weiß das ja.

Danke nach Börliiiiiiiiiin!

Mein Schatz, ich geh jetzt Eise kaufen…

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Wie schön kann doch das Leben sein: Feiertag, Brückentag, Sonnenschein, strahlend blauer Himmel und über 25°. Wie lange haben wir alle darauf gewartet? Die letzten beiden Tage habe ich in vollen Zügen genossen und freue mich auf die beiden, die jetzt noch kommen.

Höhepunkte aus zwei Tagen:

Kleine Grand-Prix Nachlese: Ich hatte ja in meinem Beitrag über den letzten Samstag geschrieben, dass ich mir arge Sorgen um die Moderation beim ESC in Deutschland mache. Mittlerweile habe ich das einzig in Frage kommende Moderations-Duo gefunden und bin gespannt, ob der NDR das genauso sehen wird. Ich folge dem Vorschlag von Lukas und Stefan (Oslog.tv), dass für den männlichen Part nur Hape Kerkeling in Frage kommt. Er spricht die nötigen Fremdsprachen, ist witzig, kann sich selber aber auch zurücknehmen und ist überhaupt immer ein Garant für gute Unterhaltung. Die vorgeschlagene Kim Fisher kommt für mich allerdings nicht in Betracht. Meine Mum und meine Cousine haben eine Frau ins Spiel gebracht, die ich schon gar nicht mehr auf dem Schirm hatte, jedoch eine absolut geeignete Wahl ist: Désirée Nosbusch! Die Frau spricht 6 Sprachen fließend und akzentfrei, hat schon früher den Grand-Prix und andere Musiksendungen moderiert und ist ungemein sympathisch! Lassen wir uns überraschen, ob der NDR meinem Ideal folgen wird.

Inwiefern das jetzt ein Höhepunkt des Wochenendes ist? Noch gar nicht. Der Höhepunkt ist der gefasste Plan. Wenn man schon, wie ich, 20 Jahre lang den Grand Prix verfolgt und endlich und zum ersten Mal (in meiner Lebenszeit) gewonnen hat, was macht man dann wohl, wenn die Veranstaltung ins eigene Land kommt? Richtig! Man fährt hin! Und so haben Huck und ich beschlossen, sofern es sich halbwegs bezahlen lässt, wie die Löwen um Karten zu kämpfen und im nächsten Jahr die Veranstaltung nicht mehr nur im TV zu verfolgen! Allein beim Gedanken daran, schlägt mein Herz schon Purzelbäume.

Und sonst?
– Mein Bruder und seine Freundin haben sich zwei Kater angeschafft. Leider wohnen die beiden in Bremen und es wird lange dauern, bis ich die zwei Tiger zu Gesicht bekomme. Großartig ist allerdings die Namenswahl:
Sie heißen Twister und Silence!! (Silence, I’ll kill you!) Phänomenal! Wer es noch nicht kennt, unbedingt ansehen!

– Meine Schwester hingegen, hat die Familie auf meine Kosten erheitert, aber zum Glück kann ich ja über mich selber lachen. Auf die Frage, woher denn meine lange Narbe über dem Knöchel stamme, antwortete ich, dass ich mir kürzlich beim Rasieren über sieben cm die oberen 3-4 Hautschichten abgehobelt hätte. „Beim Rasieren???“ Meine Schwester: „Ja, sie wollte sich die Achseln rasieren und hat unten angefangen!“ Hahahahah… SILENCE! I’ll kill you!!!

Davon abgesehen habe ich, wie wahrscheinlich alle, einfach in der Sonne gesessen, Eise gegessen, Vitamin A, D, E, oder was die Sonne sonst so hergibt, getankt und heute die Family in den Wald begleitet.
„Häuptling kleiner Pudel“ brauchte seinen täglichen Auslauf.  Schön war’s!

Zzzzzz….Zzzzzz

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4:34 Uhr! Laaaaaange Nacht für die Brummsel. Keine Worte für soooo viele Ereignisse!!!
Dat Brummselsche schläft jetzt erstmal kräftig aus und morgen mittag gibt es hier einen fetten Bericht, von einem mehr als fetten Tag!!!!

Ich freu mich soooooooooooo hart!!!

Alles weitere morgen! Also heute! Für Euch heute!!
Hey,“ morgen“ ist IMMER erst NACHDEM ich geschlafen habe! Bis gleich! 😉
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Warum müssen sooooooo großartige Tage eigentlich immer mit sooooo traurigen Nachrichten enden? R.I.P.

PS: Huck, wir sprechen uns noch, BÜRSCHCHEN!!!

Los geht’s!

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Auf geht’s Richtung Kölle! Simon, David, schnallt Euch an… fest… äh rennt weg! Dit Brummselsche kommt! 😉

Ich freue mich sehr, auch wenn mein Herz noch immer ein wenig trauert, den Grand-Prix zu verpassen. Aber mein Videorekorder ist programmiert (Memo an mich: zu Weihnachten einen Festplattenrekorder wünschen, denn man kann doch tatsächlich keine Videokassetten mehr kaufen…), der Festplattenrekorder von Mums Freund ebenfalls und wenn nicht morgen sowieso schon 1000 Mitschnitte auf YouTube laufen, ginge es mit dem Teufel zu!

Zwischenzeitlich habe ich meine private Bibliothek auf den Kopf gestellt, um einen passenden Text für Simon und David zu finden. „Warten auf Godot“ habe ich jetzt einfach mal zu Hause gelassen. Als wenn die das nicht schon 100 Mal hätten vorlesen müssen. Shakespeare und Goethe bleiben auch im Schrank. Alles andere ist aber entweder zu lang, zu traurig, zu normal oder sonst was. Also ist „Guten Tag kleines Schweinchen“ von Janosch nun mein Begleiter. Ob ich mich trauen werde es vorzulegen bleibt abzuwarten. Aber so kann ich auf jeden Fall noch auf den Preis für den „kindischsten Beitrag des Abends“ hoffen. Grimms Märchen hätten sich noch angeboten (Nein, die sind NICHT für Kinder, die sind sehr brutal und gruselig!!!), aber mein Sammelband wiegt ca. 5 Kilo und das tu ich mir nicht an!

Noch heute Nacht gibt es Fotos und eine kurze Zusammenfassung. Drückt mir die Daumen für ein gelungenes Simon-Foto (mit mir natürlich!) und betet schön, dass das kleine Brummselchen nicht vor Ehrfurcht kollabiert…. 😉

Synapsen-Autobahn, letzte Ausfahrt (1)

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    1. Warum wachsen Gänseblümchen eigentlich immer in Inseln? 
    2. Warum sind die Listen der „meistgelesenen“ und „am schnellsten wachsenden Blogs“, sowie der „Top-Beiträge“ auf WordPress eigentlich meistens von rechten Vollidioten dominiert?
    3. Ist es nicht falsch, wenn jedermann Ei-Dechse sagt, statt Eid-Echse. Immerhin handelt es sich um eine Echse und nicht um eine Dechse? Und welchen Eid hat sie denn eigentlich geschworen?
    4. Mir fehlt massiv die Lust wieder Musical zu spielen. Wirft man mir das eigentlich vor?
    5. Wann, werde ich, endlich di,e Kommasetzung, begreifen,?
    6. Gehört beim Kauf einer motorisierten Lingam-Verlängerung das Arschlochzertifikat eigentlich zur Grundausstattung?
    7. Darf ich mich jetzt endlich darüber ärgern, dass mein drömmeliger Exfreund mit einer schlampigen Datensicherung, das Herzstück meiner Synchronsprecher-Datenbank für immer zerstört hat? Über 500 Stimmproben völlig umsonst in dreijähriger Sisyphusarbeit aus Filmen herausgeschnitten… *heul*
    8. Auf dem Land arbeiten ist doch scheiße. Da sieht man auf dem Arbeitsweg nämlich nicht nur überfahrene Hasen, sondern auch drei Mal in der Woche überfahrene Katzen. Davon muss ich doch weinen…
    9. Ich freue mich nach wie vor über Kommentare von „letzten Cowboys“, „großen Hasen“ und „ollen Christbäumen“! Das ist nicht nur ein Tummelplatz für junge Leute!
    10. Hatte der Hersteller meines überteuerten Föns, nicht die paar Cent über, um ein „Kabel-dreht-sich-mit-damit-es-sich-nicht-verheddert“-Dingsbums einzubauen? Oder lachen die sich heimlich ins Fäustchen, wenn der Käufer irgendwann beim Fönen mit der Wange an den Kacheln hängt, weil das Kabel täglich kürzer wird?
    11. Könnten sich bitte auch die restlichen 7 von 9 Verkäuferinnen bei meinem Bäcker endlich mal merken, dass ich KEINE TOMATE AUF MEINEM BRÖTCHEN haben will? Maaaaaaaaah…
    12. Kann mir mal endlich jemand das Wasser reichen?

      Danke

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      Habe heute zum ersten Mal die 100-Besucher-Marke geknackt! 107 um genau zu sein! Welch bedeutungsschwangerer Tag…

      Noch schöner: Ich wurde heute drei Mal über den Suchbegriff „WordPress Brummsel“ bei Google angeklickt. Das heißt, olé, olé, ich werd jetzt auch direkt gesucht, und nicht mehr nur irrtümlich mit Hilfe der Worte „Titten, Schwanz, Chatroulette“ gefunden.  Mannometer, dass die geistige Evolution aber auch mit solch großen Schritten voranschreitet…

      Ein Geschenk

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      Ich bin dankbar, dass es sie gibt. Diese wunderbaren Menschen in meinem Leben. Von ihnen gibt es nur eine Handvoll, aber dafür sind sie erlesen.

      Einer davon wird immer wichtiger, und kommt bisher eigentlich viel zu kurz in meinem Leben. Er ist ein Mensch mit einer wunderbaren Seele und ein wahrer Freund. Einer, der mir eine ganze Menge nachtragen könnte, es aber doch nicht tut.
      Und dieser Eine, hat wieder einmal ganz unverhofft an mich gedacht. Es ist nicht das erste Mal. Er hat mich schon des Öfteren mit wunderschönen Dingen überrascht, seien es Postkarten oder CDs oder Einladungen oder einfach nur viele, viele schöne Worte aus tiefstem Herzen. Schon am Wochenende hat er es per SMS angekündigt und heute war es da. Einfach so, ohne Grund, ohne Anlass, schickte er mir ein Päckchen. Als er es ankündigte, hab ich mich schon wahnsinnig gefreut, dann hatte ich es fast wieder vergessen, aber als es heute vor meiner Haustüre lag, hab ich einen Freudentanz aufgeführt. Wie wunderschön, wenn jemand einfach Dich denkt. Weil er Dich gern hat. Was für ein Kompliment.

      Ich hielt den gepolsterten Umschlag lange in den Händen, ohne ihn zu öffnen. Der Inhalt war erstmal völlig egal. Wichtiger war die Freude darüber, dass mir dieser tolle Mensch etwas geschickt hat. Ich drehte den Umschlag, tastete dran herum und rätselte. Ein Buch? Nein, zu leicht. Eine CD? Nein, zu groß. Eine DVD? Ja, das könnte es gut sein. Dann riss ich endlich den Umschlag auf und…. *schluck* Ja, eine DVD. Aber was für eine. Nach meinem langen Artikel über den Film Inside, schickte er mir doch tatsächliche seine Horrorfilm-Empfehlung. Den Film, den ich nicht geschafft hatte zu organisieren: Martyrs! Mann, hab ich mich gefreut. Und nicht einfach nur den Film, nein, gleich die 2-Disc Special Edition. Uncut.
      Naja, und jetzt habe ich Angst.Ich freue mich so wahnsinnig über dieses Geschenk. Aber ich habe gerade echt Schiss in der Buchse, mir den allein reinzuziehen. Einerseits ist die Person, die mich hier beschenkt hat, etwas zarter besaitet als ich, und fand den Film nicht so schlimm wie Inside. Andererseits gibt es im Internet Beschreibungen wie diese hier. Ich bin echt neugierig wie Hulle auf diesen Film und andererseits, brauche ich jetzt ein kleines bisschen Mut, glaube ich. 😉

      Mein lieber Markus,
      bitte sag mir, dass Du ihn wirklich nicht so schlimm fandest. Und bitte sage mir, dass Du ihn auch uncut gesehen hast. *schlotter*
      Jetzt mal Spaß beiseite. Ich danke Dir von Herzen. Danke, dass Du an mich denkst. Danke, dass Du mir damit ein Signal sendest, das ich brauchen kann. Danke, dass Du so bist, wie Du bist. Danke für Deine Nettigkeiten, Deine Wärme und Deine Aufmerksamkeit. Danke für Deine Freundschaft. Du bist ein wunderbarer Mensch und manchmal frage ich mich, womit ich Dich eigentlich verdient habe.

      Das wahre Geschenk ist nicht der Film. Das wahre Geschenk bist DU!