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Glücksgefühle – Der 100. Artikel

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Es ist ein Wunder geschehen und ich möchte die frohe Botschaft mit Euch teilen!

Wie bereits angedeutet, war ich nach fünf Monaten erfolgloser Wohnungssuche der Verzweiflung äußerst nahe. Nachdem ich haufenweise völlig verranzte Butzen in beschissener Lage zu überteuerten Preisen ansehen musste, war mir klar, dass ich wohl nicht darum herum kommen würde Abstriche bei meinen Ansprüchen machen zu müssen. Aber weniger als drei Zimmer kam nicht in Frage, Nachtspeicher schon gar nicht. Ohne Balkon? No way! Ohne Badewanne? Unmöglich! Wieder Schrägen? Absolut ungern!

Ab zweite Etage aufwärts? Nur wenn nicht anders möglich. Doch von meiner traumhaften Wohnlage am Waldrand sollte ich mich wohl gedanklich lieber verabschieden.

Mitte Juli sah ich mir dann erstmals eine Wohnung an, die nahezu alles erfüllte was ich mir erhofft hatte. Dreieinhalb Zimmer, grosser Balkon, Zentralheizung, Abstellkammer, Badewanne, 76 m², spottbillige 350 € kalt!
Nachteile: 2. Etage, vorne raus eine Hauptstraße, eine Tanke und die Feuerwache, (dafür aber hinten raus den Stadtpark). Aber gut, alles Abstriche, die ich in Anbetracht der Vorteile in Kauf genommen hätte. Doch der größte Haken von allen war ein erforderter Wohnberechtigungsschein. Zwar war die Vermieterin von mir so begeistert wie ich von der Wohnung, doch es stellte sich heraus, dass ich selbst mit Betrug nicht an den WBS gekommen wäre. Und da es haufenweise Interessenten gab, gab es keinen Grund zu hoffen, dass die Vermieterin für mich die Wohnung drei Monate leer stehen lässt, um sie mir dann doch noch ohne WBS vermieten zu dürfen.

Als ich heute morgen verschlafen in der Küche stand und meinen Kaffee kochte, klingelte mein Telefon. Nicht eine Sekunde hätte ich vermutet, dass es die Vermieterin besagter Wohnung sein könnte. Sie hat noch mal mit dem Wohnungsamt telefoniert und wenn ich am 01.10. einziehen würde, wären die drei Monate Wartezeit um, der WBS damit hinfällig, mehr Miete müsse ich dennoch nicht zahlen und überhaupt waren alle anderen Interessenten viel doofer als ich.
Was sollte ich noch sagen, außer JA, ICH WILL!!!
Bei der tollen Aufteilung, der großen Zimmer, dem schönen Balkon und vor allem diesem Preis, nehme ich die Lage an der Hauptstraße nur zu gern in Kauf.

Vor lauter Freude habe ich gerade in meinem alten Wohnzimmer zu dem Bollywood-Kracher Maahi Ve getanzt, da der dazugehörige Film mal wieder im Fernseh lief und ich diesen Tanz mit meinem Huck eigentlich immer tanze, wenn die gute Laune und Freude kaum noch auszuhalten sind.

Damit auch gleich liebe Grüsse an Raven (die hoffentlich unversehrt ist) und diese schrullige Bollywood-Liebe mit mir teilt.
Apropos Raven. Die nächsten Wochen werde ich mit Kisten packen verbringen und vor allem damit, mich von allem alten Ballast zu befreien. Nichts was ich im letzten Jahr nicht in die Hand genommen habe, nehme ich mit. Dazu gehört auch meine gesamte Barbie-Ausstattung, die ich mal hoffnungsvoll für meine zukünftigen Kinder aufbewahrt hatte. Da aber niemand sich erbarmen möchte, mich irgendwann mal zur Mutter zu machen und vor allem moderne Kinder einen Dreck auf meinen alten Plunder geben, werde ich demnächst alles was noch schön ist für Dich, liebe Raven, fotografieren. Was Du noch brauchen kannst, darfst Du von Herzen gern haben. Da erfüllt es wenigstens noch einen wunderschönen Zweck.

Und wer gerade gar nicht begreift, wovon die olle Brummseltante hier quatscht, der klicke bitte in meiner Blogroll auf „Raven’s Deep Forest“ und werfe einen Blick auf den kreativsten Blog im ganzen Internet!!

Ein kurzer Lagebericht

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Zunächst einmal vielen Dank für’s Daumen drücken, und vor allem die Glückwünsche und das Mitfreuen.

Wer mich kennt, der weiß wofür er mir da die Daumen drücken sollte. Für die Allgemeinheit beschränke ich es jetzt einfach mal auf folgende Angaben: Ich habe mich um ein Ehrenamt beworben, das mir ein wahres Herzensanliegen ist, welches aber auch eine einjährige Ausbildung umfasst. Bevor man einen solchen Ausbildungsplatz bekommt, werden die Aspiranten ordentlich unter die Lupe genommen, damit die Verantwortlichen feststellen können, ob man sich überhaupt für dieses Ehrenamt eignet. Außerdem kam hinzu, dass die Ausbildungsplätze in diesem Jahr recht begehrt waren und schon allein deshalb ein wenig „gesiebt“ werden musste. Aber ich hatte Glück….

Nachdem ich vor zwei Monaten ein erfolgreiches Erstgespräch hinter mich gebracht hatte, stand am Samstag der große Auswahltag an. Dazu waren alle Bewerber eingeladen. Es war wirklich ein schöner Tag. Die Verantwortlichen hatten alles perfekt geplant und durchstrukturiert. Der Tag beinhaltete ein gegenseitiges Kennenlernen, eine Darstellung der aktuellen Lebenssituationen der Bewerber, ein Rollenspiel und auch einige „Fallbeispiele“ zu denen wir unsere Gedanken mitteilen sollten. Zwischendrin gab es eine Mittagspause mit warmer vegetarischer (!) Suppe und eine Kaffeepause 😉
Die Gruppe war wunderbar. Ich habe am Samstag ein paar ganz tolle Menschen kennengelernt und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihnen. Übernächstes Wochenende findet ein Einführungswochenende statt (inkl. Übernachtung, was ich persönlich irgendwie nicht so mag) und ab dann werde ich ein Jahr lang jeden Mittwoch Abend ausgebildet. Ich bin wahnsinnig aufgeregt, aber ich freu mich wie Bolle.

In der Zukunft werde ich es vermeiden mich an dieser Stelle großartig zu diesem Ehrenamt oder meiner Ausbildung zu äußern. Vier bis fünf meiner Leser werden in den nächsten Tagen sowieso einen ganz persönlichen Bericht bekommen, weil mir das sehr am Herzen liegt. Menschen mit Premiumabo müssen sich da sowieso keine Sorgen machen 😉
Was gibt es sonst noch?
Ach ja, ich liebe meinen neuen Job! Die Kollegen sind super, die Atmosphäre ist phantastisch, meine Aufgaben sind anspruchsvoll, machen mir aber wahnsinnig viel Spaß. Ich bin so glücklich, dass ich mich im Moment an jedem Morgen übers Aufstehen freue. Und in meinem Fall will das wirklich was heißen. Wenn mir etwas zuwider ist, dann ist es frühes Aufstehen. Heute habe ich eine sehr umfangreiche SAP-Schulung hinter mir, die morgen in die zweite Runde geht. Mir raucht wirklich der Kopf und ich musste mit Schrecken feststellen, dass ich trotz Wirtschaftsabi und kaufmännischer Ausbildung von Finanzbuchhaltung und Kontierung absolut keine Ahnung habe. Herrje, ist das peinlich! Ich sage zwar noch immer, dass es nichts gibt, was man nicht lernen kann, aber so langsam beginne ich mich zu fragen, ob ich mich an der VHS nicht lieber zum Buchhaltungs- statt zum Französisch-Auffrischungskurs hätte anmelden sollen.

Was der Aufnahme des vielen neuen Inputs allerdings weniger zuträglich ist, ist die Tatsache, dass ich mir eine dicke Grippe zugezogen habe. Schon am Samstag quälten mich schlimme Nackenschmerzen, was meine Konzentration zunächst stark beeinträchtigte. Dass diese Schmerzen ein Grippevorbote waren, bemerkte ich erst am Abend, als sich Hitzewellen und Schüttelfrost im 10-Minuten-Takt die Klinke in die Hand gaben. Im Moment quäle ich mich mit Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, einem fiebrigen Gefühl (zum Glück noch kein wirkliches Fieber) und komplett zu sitzenden Bronchen. Das ist wirklich grandios, wenn man gerade vor zwei Wochen einen neuen Job angefangen hat. Also bin ich heute erstmal in die Apotheke gestiefelt und hab mich mit Medis eingedeckt. Die Apothekerin legte mir in Bezug auf meine Bronchen auch gleich einen Arztbesuch „sehr ans Herz“. Na, danke Schätzchen, das brauche ich jetzt. Dass mir mein Doc Antibiotika aufs Auge drückt und mich ins Bett zwingt.
Nee, nee, das werde ich wohl mit Paracetamol und Mucosolvan noch selbst in den Griff bekommen. Ich will es hoffen!

So, ich verschreibe mir jetzt eigenmächtig eine Feierabendbettruhe und bitte um Verständnis dafür, dass ich mich in den nächsten Tagen erst einmal gesund pflegen werde.

Himmel und Hölle

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Hölle:

  • In der letzten Woche habe ich Eier gekauft. Ich gehe davon aus, dass die Küken in den nächsten 2-3 Tagen schlüpfen werden. Die 50 Grad Celsius, die meine Dachgeschoss-Wohnung derzeit in einen Brutkasten verwandeln, machen eine Henne überflüssig.
  • Mein Fernseher hat in der Hitze überraschend seinen Geist aufgegeben. Gut, dass man Fußball derzeit an jeder Ecke gucken kann, bzw. sich bei sämtlichen Bekannten einladen kann, sonst hätte ich ein massives Problem. Aber wer verrät mir jetzt mal, wie ich ohne die Simpsons und Two and a half Men überleben soll?
  • Die Nachbarn feiern Polterabend. Netterweise wurden alle umliegenden Anwohner schon in der letzten Woche mit Briefkasteneinwürfen auf den erhöhten Lärmpegel hingewiesen und um Verständnis gebeten. Leider endete mein Verständnis vor zwei Stunden. Seitdem höre ich ausschließlich „Ein Stern, der deinen Namen trägt“, „Love is in the Air“, Chris Roberts, Jürgen Drews, Wolle Petry, sämtliche Schlager der 70er, sowie Hits der 80er. Ich wusste gar nicht, dass Josef und Narumol in meiner Stadt heiraten, aber wenn deren DJ da unten nicht Inka Bause heißt, dann ist unser Hund Arbeitgeberpräsident! Ist das alles gruselig! Noch gruseliger ist allerdings, dass auch meine Familie das für die „ideale Partymusik“ hält und mir schwant Übles. Ey Leute, wissta wat? Sollte mich nomma irgendwann einer wollen, dann lassen wa dat mit dem Polterabend. Ich mach nur die weißes-Kleid-Nummer und organisiere mir dafür eine Band. Nix mit Partymucke von vor hundert Jahren. Kommt damit klar, oder bleibt zu Hause. Danke!

Himmel:

  • Die Abkühlung, die der Gartenschlauch von meinem Papa mehrmals täglich bietet.
  • Der Geruch von Regen an einem heißen Sommertag und die Luftveränderung, die er mit sich bringt. Es gibt nichts was schöner riechen würde, oder sich besser anfühlen könnte.
  • Völlig bescheuert albern sein und sich vor Lachen einfach nicht mehr einkriegen!
  • Deutschland besiegt Argentinien 4:0 ! Auf der Straße liegen sich fremde Menschen freudentränend in den Armen, man jubelt einander zu und lächelt sich an. Alle sind glücklich, hupen wild, schwenken Fahnen. Kinder glauben Gott gesehen zu haben (nicht nur dessen Hand)! Hachz, würde es doch nur immer so menscheln zwischen uns!!

Post für die Brummsel

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Gestern kam mal wieder ein großer Umschlag für mich an. Ein Geschenk! Diesmal aus Berlin!
Nachdem er über eine Woche unterwegs war, hatte ich mit seiner Ankunft eigentlich schon nicht mehr gerechnet, aber dann tauchte er doch noch auf. Welch große Freude!

Liebes Tinolino, ich freue mich ganz wahnsinnig doll und danke von ganzem Herzen. Ich weiß noch nicht, wann ich mir das alles ansehen soll, aber ich denke, jeden Abend ein Film wird irgendwie machbar sein. Und dann muss ich irgendwann auch anfangen, Schlick.tv ordentlich zu berauben und zu beschneiden, denn irgendwie müssen all die Datenbank-Lücken ja geschlossen werden.

Wie bitte? Was drin war im Paket? Gaaaanz viele DVDs, die meine, in Stimmen verliebte Seele, ganz dolle Luftsprünge machen lassen.
Nur eines würde mich noch mehr freuen! Aber was das ist, verrate ich nicht, denn das liebe -lino weiß das ja.

Danke nach Börliiiiiiiiiin!

Mein Schatz, ich geh jetzt Eise kaufen…

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Wie schön kann doch das Leben sein: Feiertag, Brückentag, Sonnenschein, strahlend blauer Himmel und über 25°. Wie lange haben wir alle darauf gewartet? Die letzten beiden Tage habe ich in vollen Zügen genossen und freue mich auf die beiden, die jetzt noch kommen.

Höhepunkte aus zwei Tagen:

Kleine Grand-Prix Nachlese: Ich hatte ja in meinem Beitrag über den letzten Samstag geschrieben, dass ich mir arge Sorgen um die Moderation beim ESC in Deutschland mache. Mittlerweile habe ich das einzig in Frage kommende Moderations-Duo gefunden und bin gespannt, ob der NDR das genauso sehen wird. Ich folge dem Vorschlag von Lukas und Stefan (Oslog.tv), dass für den männlichen Part nur Hape Kerkeling in Frage kommt. Er spricht die nötigen Fremdsprachen, ist witzig, kann sich selber aber auch zurücknehmen und ist überhaupt immer ein Garant für gute Unterhaltung. Die vorgeschlagene Kim Fisher kommt für mich allerdings nicht in Betracht. Meine Mum und meine Cousine haben eine Frau ins Spiel gebracht, die ich schon gar nicht mehr auf dem Schirm hatte, jedoch eine absolut geeignete Wahl ist: Désirée Nosbusch! Die Frau spricht 6 Sprachen fließend und akzentfrei, hat schon früher den Grand-Prix und andere Musiksendungen moderiert und ist ungemein sympathisch! Lassen wir uns überraschen, ob der NDR meinem Ideal folgen wird.

Inwiefern das jetzt ein Höhepunkt des Wochenendes ist? Noch gar nicht. Der Höhepunkt ist der gefasste Plan. Wenn man schon, wie ich, 20 Jahre lang den Grand Prix verfolgt und endlich und zum ersten Mal (in meiner Lebenszeit) gewonnen hat, was macht man dann wohl, wenn die Veranstaltung ins eigene Land kommt? Richtig! Man fährt hin! Und so haben Huck und ich beschlossen, sofern es sich halbwegs bezahlen lässt, wie die Löwen um Karten zu kämpfen und im nächsten Jahr die Veranstaltung nicht mehr nur im TV zu verfolgen! Allein beim Gedanken daran, schlägt mein Herz schon Purzelbäume.

Und sonst?
– Mein Bruder und seine Freundin haben sich zwei Kater angeschafft. Leider wohnen die beiden in Bremen und es wird lange dauern, bis ich die zwei Tiger zu Gesicht bekomme. Großartig ist allerdings die Namenswahl:
Sie heißen Twister und Silence!! (Silence, I’ll kill you!) Phänomenal! Wer es noch nicht kennt, unbedingt ansehen!

– Meine Schwester hingegen, hat die Familie auf meine Kosten erheitert, aber zum Glück kann ich ja über mich selber lachen. Auf die Frage, woher denn meine lange Narbe über dem Knöchel stamme, antwortete ich, dass ich mir kürzlich beim Rasieren über sieben cm die oberen 3-4 Hautschichten abgehobelt hätte. „Beim Rasieren???“ Meine Schwester: „Ja, sie wollte sich die Achseln rasieren und hat unten angefangen!“ Hahahahah… SILENCE! I’ll kill you!!!

Davon abgesehen habe ich, wie wahrscheinlich alle, einfach in der Sonne gesessen, Eise gegessen, Vitamin A, D, E, oder was die Sonne sonst so hergibt, getankt und heute die Family in den Wald begleitet.
„Häuptling kleiner Pudel“ brauchte seinen täglichen Auslauf.  Schön war’s!

Ich freu mich sooooo Prima Vista

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Zwickmühle hin oder her, der gestrige Tag wurde zum bisher schönsten des Jahres und endete mit der Erkenntnis, alles richtig gemacht zu haben! Holt Euch erstmal flott ein Käffchen und Kekse. Es ist soooo viel passiert, dass dieser Bericht seeeehr lang geworden ist!

Prima Vista
Hach, Köln ist doch immer eine Reise wert. Freut man sich in der einen Minute noch über das Auftauchen des Doms am Horizont, bekommt man in der nächsten Minute schon hektische Flecken von der elenden Parkplatzsucherei. Selbst Hinweisschilder auf vermeintliche Parkhäuser enden im Nirgendwo, und ohne meine Navi, hätten wir wohl nie eines gefunden. Nachdem aber auch diese Hürde genommen und mein Puls sich wieder auf ein Normalmaß beruhigt hat, schlendern Nina und ich zum ARTheater, nur damit mein Puls bei Ankunft direkt wieder in nie gekannte Höhen schnellt. Dieses hinterhältige Scheißerchen! Denn kaum, dass wir unser Ziel erreichen, schaue ich von hinten auf einen blanken Schädel und denke kurz, „Ha, wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich jetzt denken, da stünde Oliver Rohrbeck“.  Noch bevor ich den Gedanken zu Ende bringen kann, erblicke ich auch schon David und Simon, ins Gespräch vertieft und an einem Zaun lehnend. Um bloß nicht durch unkontrollierte Freudenschreie negativ aufzufallen, kralle ich mich in Ninas Arm fest und gehe strammen Schrittes weiter, vorbei an dem blanken Schädel. Als wir vor dem Theater stehen bleiben, drehe ich mich um und schaue…. direkt in Oliver Rohrbecks Gesicht. Woaaaah, Brummsel, jetzt nur nicht durchdrehen! Ganz ruhig. Du bist kein Teenie! Du fällst nicht in Ohnmacht! Du bist schon groß! Und cool! Und NICHT peinlich! Lies den Rest dieses Beitrags

Ein Geschenk

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Ich bin dankbar, dass es sie gibt. Diese wunderbaren Menschen in meinem Leben. Von ihnen gibt es nur eine Handvoll, aber dafür sind sie erlesen.

Einer davon wird immer wichtiger, und kommt bisher eigentlich viel zu kurz in meinem Leben. Er ist ein Mensch mit einer wunderbaren Seele und ein wahrer Freund. Einer, der mir eine ganze Menge nachtragen könnte, es aber doch nicht tut.
Und dieser Eine, hat wieder einmal ganz unverhofft an mich gedacht. Es ist nicht das erste Mal. Er hat mich schon des Öfteren mit wunderschönen Dingen überrascht, seien es Postkarten oder CDs oder Einladungen oder einfach nur viele, viele schöne Worte aus tiefstem Herzen. Schon am Wochenende hat er es per SMS angekündigt und heute war es da. Einfach so, ohne Grund, ohne Anlass, schickte er mir ein Päckchen. Als er es ankündigte, hab ich mich schon wahnsinnig gefreut, dann hatte ich es fast wieder vergessen, aber als es heute vor meiner Haustüre lag, hab ich einen Freudentanz aufgeführt. Wie wunderschön, wenn jemand einfach Dich denkt. Weil er Dich gern hat. Was für ein Kompliment.

Ich hielt den gepolsterten Umschlag lange in den Händen, ohne ihn zu öffnen. Der Inhalt war erstmal völlig egal. Wichtiger war die Freude darüber, dass mir dieser tolle Mensch etwas geschickt hat. Ich drehte den Umschlag, tastete dran herum und rätselte. Ein Buch? Nein, zu leicht. Eine CD? Nein, zu groß. Eine DVD? Ja, das könnte es gut sein. Dann riss ich endlich den Umschlag auf und…. *schluck* Ja, eine DVD. Aber was für eine. Nach meinem langen Artikel über den Film Inside, schickte er mir doch tatsächliche seine Horrorfilm-Empfehlung. Den Film, den ich nicht geschafft hatte zu organisieren: Martyrs! Mann, hab ich mich gefreut. Und nicht einfach nur den Film, nein, gleich die 2-Disc Special Edition. Uncut.
Naja, und jetzt habe ich Angst.Ich freue mich so wahnsinnig über dieses Geschenk. Aber ich habe gerade echt Schiss in der Buchse, mir den allein reinzuziehen. Einerseits ist die Person, die mich hier beschenkt hat, etwas zarter besaitet als ich, und fand den Film nicht so schlimm wie Inside. Andererseits gibt es im Internet Beschreibungen wie diese hier. Ich bin echt neugierig wie Hulle auf diesen Film und andererseits, brauche ich jetzt ein kleines bisschen Mut, glaube ich. 😉

Mein lieber Markus,
bitte sag mir, dass Du ihn wirklich nicht so schlimm fandest. Und bitte sage mir, dass Du ihn auch uncut gesehen hast. *schlotter*
Jetzt mal Spaß beiseite. Ich danke Dir von Herzen. Danke, dass Du an mich denkst. Danke, dass Du mir damit ein Signal sendest, das ich brauchen kann. Danke, dass Du so bist, wie Du bist. Danke für Deine Nettigkeiten, Deine Wärme und Deine Aufmerksamkeit. Danke für Deine Freundschaft. Du bist ein wunderbarer Mensch und manchmal frage ich mich, womit ich Dich eigentlich verdient habe.

Das wahre Geschenk ist nicht der Film. Das wahre Geschenk bist DU!