Schlagwort-Archive: Gedichte

Klatschmohn

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Der Klatschmohn blüht im Weizenfeld
und auch am Wegesrande
Am liebsten wächst er frei und wild,
drum lebt er auf dem Lande

Man nennt ihn eine Blumenart,
doch ist er nicht geheuer.
Er hat ein rabenschwarzes Herz
und blüht so rot wie Feuer

Und einmal in der Sommernacht
hat ein Pirol gesungen.
Und als sein hübsches kleines Lied
soeben war verklungen,

da klatschte jemand laut zum Lob.
Ist das nicht sonderbar?
Es war doch niemand sonst zu sehn.
Ob es der Klatschmohn war?

Dieses schöne Gedicht lernte ich in meiner Kindheit von meiner Mama. Niemand scheint zu wissen, woher es kommt und wer es geschrieben hat. Stundenlange Bemühungen es zu googlen führten ins Nirvana, und zu nur EINEM anderen Menschen, der es ebenfalls aus seiner Kindheit kennt, und dem der Ursprung genauso unbekannt ist. Scheint mir ein typischer Fall von lyrischer Mundpropaganda zu sein.
Wie auch immer, ich liebe dieses Gedicht und noch viel mehr liebe ich die Blume von der es handelt. Sie wird immer eine meiner Lieblingsblumen bleiben!

An obrigem, von Klatschmohn gesäumten Weizenfeld, fahre ich tagtäglich vorbei.

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Schmerz

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Geschrieben im März 2008

Schmerz
betäubend
lähmend
mir alle meine Sinne nehmend
keine Kraft zu weinen

Herz
stillstumm
verlassen
lässt meine Welt verblassen
ist nicht mehr im Reinen

Bauch
verkrampft
verzogen
was wahr? was nicht gelogen?
Hunger hab ich keinen

Seele
schwarz
verloren
als wär sie nie geboren
muss ohne Tränen weinen

Mein Herz

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Geschrieben im Jahr 2006

Ich fühle etwas wummern,
verborgen tief in mir
Ich spüre etwas klopfen,
ich glaub, es liegt an Dir
Ich fühle etwas pochen,
vorbei ist nun der Schmerz
Ich spüre etwas schlagen,
mir scheint, es ist mein Herz
Mein Herz, das nicht mehr blutet
Mein Herz, das nun durchflutet
Mein Herz, das zu Dir zieht
Mein Herz, das Dich so liebt!

Inside

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Geschrieben am 05.10.04

Deep inside
Inside my head
I think, I’m going slightly mad
Deep inside
Inside my Soul
I know, that I have lost control
Deep inside
Inside my heart
I feel, that people disregard
All they see is what’s outside
And they’re lost in bitter pride
Never see my eyes which glaze
Never look behind my face
Never know what pain has done
Behave like „I’m the only one“
But within my heart and soul
I know someday, someone descries
What inside my inside lies

Für Christof (*03.09.75 / +06.10.08)

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Geschrieben am 25.07.2004

nachdem er mir das Herz gebrochen hatte und von seinem plötzlichen Weggang von dieser Erde noch nichts zu erahnen war. Er wird für alle Zeit in meinem Herzen wohnen.

Solang’ ich noch atme und denke,
so denke ich nur an Dich
Auch wenn ich mich krampfhaft ablenke,
verlässt der Gedanke mich nicht

Du kamst in mein Leben, so unerwartet,
so völlig überraschend, spontan
Mein Herz hat Dich sogleich eingeatmet,
wie konnte ich damals denn ahn’,

Dass Deine Seele der Zwilling wär,
den die Meine so lange entbehrt
Jetzt war sie so leicht, war sie vorher auch schwer,
jedes Wort von Dir, hat sie ernährt

Ein Mann, der in mir alles erweckte,
was vorher so tief und fest schlief
Der bisher noch ganz und gar unentdeckte,
Gefühle in mir wachrief

Was Du, nach Sekunden schon, in mir erkanntest,
was and’re nach Jahren nicht seh’n
Doch das Feuer, das unauslöschlich in mir entbrannt ist,
sollte in Dir schnell wieder vergeh’n

Alles in mir, mein Herz, meine Seele,
hast Du ganz ohne Hände berührt
Eine Frage ist Grund, dass ich mich jetzt quäle:
Hast Du das denn gar nicht gespürt?

Du bist so stark und doch so verletzlich,
eine Traurigkeit schlummert in Dir
Mal find ich Dich schön, dann wieder entsetzlich,
denn Du findest nicht zu mir

Meiner Liebe hast Du dich standhaft verweigert,
was ich dir schenkte, hast Du mir nur gelieh’n
Und genauso standhaft – als hättest Du es ersteigert –
weigerst du Dich aus meinem Herz wieder auszuzieh’n

Jetzt kann ich nur noch auf Besserung hoffen,
erst jetzt versteh’ ich, was „Trouble„ besingt
Doch für die Zukunft, bleibt es wohl offen,
ob so innig zu LIEBEN, mir je wieder gelingt