Schlagwort-Archive: Humor

Anrufbeantworter

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Vor einiger Zeit habe ich mir mal eine Anrufbeantworter-Ansage zusammengebastelt. Aufgrund technischer Schwierigkeiten war es leider nicht möglich, das Ergebnis auch tatsächlich auf meinen AB zu bringen. Da ich das Ergebnis aber ganz besonders toll finde, möchte ich es Euch nicht vorenthalten.

Dieser Beitrag darf im Übrigen gern als Quiz verstanden werden. Welche Hollywoodstars glaubt Ihr dort zu hören?
Es versteht sich von selbst, dass ich eine Kommentarflut erwarte!

PS: Experten aus Berlin, deren Namen mit einem T. beginnen, sind von diesem Quiz selbstverfreilich ausgeschlossen !!


AUFLÖSUNG (Edit | 24.10.2010):

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Wenn Freud’sche Versprecher in die HOSE gehen

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Ich hatte kurz überlegt Beschwerde einzulegen.
Nicht nur, weil mir hier eine Männlichkeit angehängt wird, die ich meines Wissens nach gar nicht besitze. Sondern vor allem weil ich mich frage, was man wohl in dieser neuen „Position“ von mir erwarten wird. Ähm…. HILFE!

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Mensch Leute, ihr habt das Zölibat doch schon abgeschafft. Habt ihr es da wirklich nötig Eure Schäfchen zur Lustbefriedigung abzukommandieren?

Tag 13: Ein Buch, bei dem ich nur lachen kann

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Das große Loriot Buch
Gesammelte Geschichten in Wort und Bild

Loriot

Ich bin kein Mensch der sich komödiantische Bücher kauft. Ich schaue mir auch äußerst selten komödiantische Filme an. Nicht, dass ich nicht für mein Leben gern lachen würde, aber es ist nicht einfach mein Komikzentrum zu treffen. Flachwitzige Albernheiten wie man sie in „Vollidiot“ findet, oder in Filmen wie „Scary Movie“ lassen mich absolut kalt. Zu 90% lache ich über Situationskomik. Ansonsten muss Komik entweder klug und feinsinnig sein oder Menschen hervorragend karikieren, ohne sie dadurch der Lächerlichkeit preiszugeben oder in den Dreck zu ziehen. Keiner beherrschte diese Kunst besser als Loriot!

In diesem Buch steht nichts, was man als Loriot-Fan nicht bereits kennt. Letztendlich ist es die Niederschrift altbekannter Sketche. Wer aber glaubt, dass diese nur funktionieren, wenn man sie auch sieht, der irrt. Auch ohne Evelyn Hamann und Vicco von Bülow funktionieren sie immer wieder.
Als mir dieses Buch in der Mayerschen in die Hände fiel und ich etwas darin blätterte, lachte ich kurz darauf so laut und herzhaft los, dass sich der halbe Laden zu mir umdrehte. Ich hatte keine Zeit mich dafür zu schämen, denn ich war nicht mehr Herr meines Lachflashs und lachte einfach weiter. Wer mitlachen will liest Loriot oder schaut sich hier ein Highlight an. (31 Tage – 31 Bücher)

Kindermund

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Der Sohn meines Cheffes (15) ist so ungefähr ein sechzehntel Schweizer und hält natürlich der Schweizer Mannschaft alle Daumen. Soeben betrete ich das Wohnzimmer, schaue mit halbem Auge auf den Bildschirm.

Ich: Welche sind denn die Schweizer und wer die Chilenen?

Er (guckt verwirrt): Äh, die da in Rot sind die Chilen.

Ich (griiins): Die wer?

Er: Na, die da. Die Roten sind die Chilesen!

*gröhl*

Edit: Jaha, ich weiß, dass man Chef mit nur einem F schreibt. „Cheffe“ is Name, weissu?

…the kind that blindsides you at 4 pm on some idle saturday…

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Am gestrigen Samstag war es mal wieder dringend notwendig, dass mein weltbester Huck und ich, uns auf einen Starbucks-Kaffee trafen. Schön gemütlich Käffchen schlürfen, Kippchen rauchen, Muffin mümmeln und übers Leben sinnieren.
Schön war’s!

Auf dem Weg zum Treffpunkt, lief im Autoradio Kabarett mit dem großartigen Wilfried Schmickler. Einerseits hab ich Tränen gelacht, andererseits blieb mir auch oft genug das Lachen im Halse stecken. Aus dem 45-minütigen Programm, habe ich mal die besten 20 für Euch heraus geschnitten. UNBEDINGT ANHÖREN! Hier!
In seiner unverwechselbaren Art lässt sich Schmickler zur Finanzkrise, dem Missbrauchsskandal der katholischen Kirche, unserem Umgang mit den Türken, und Guido Westerwelle und die HartzIV-Empfänger aus. Letzteres fand ich besonders schön angeprangert. Unter anderem kommentiert er den Vorschlag, dass HartzIV-Empfänger ja mal unseren Schnee schippen könnten, mit den Worten, dass wir ja dann darüber hinaus auch noch ein paar weitere anheuern könnten, die dann mit einer Schneekanone dafür sorgen, dass auch alle immer schön was zu schippen haben.
Und wie es der Zufall so will, fordert noch am gleichen Nachmittag das schöne Kabarettstückchen seinen Tribut.

Nichts Böses ahnend, sitzen der Huck und die Brummsel mit ihrem Käffchen am Binnenhafen und diskutieren über Beziehungen und Nicht-Beziehungen. Zwischendurch darf sich die Brummsel dann noch anhören, dass das bei ihr mit den Männern nichts werden könne. Denn wenn sie erstmal zum Reden ansetzt, könne kein Mann der Welt mehr bis zum Ende ihres Satzes geistig folgen. Das schrecke ab!

Und während ich mich gerade mit den Worten verteidigen will, dass das ja wohl weniger mein Problem, als das der Männer ist, schlurft ein Rentnerehepaar an uns vorbei. Zu Recht echauffieren sich die beiden darüber, dass jedermann meint, seinen Müll in der Randbegrünung entsorgen zu müssen. Und dann sagt der Oppa ihn, den Satz der zu befürchten war: „Dat wär do wat für die HartzIV-ler. Dat solltense ma machen, statt zu Hause zu hocken. Hier, den Müll könnse ma entsorgen. Wenn jeder von denen nur ma fünf Minuten am Tach ne Zange inne Hand nähme, dann säh dat hier schon anders aus. Aber darum kümmert sich ma wieder keiner.“
Ich bin wirklich überhaupt kein Mensch, der zu Gewalt neigt, aber in diesem Moment juckte es mir kurz und heftig in der Faust. Nein, sagen wir es anders: Ich wäre vor Wut fast explodiert. Dieser Opa, der wahrscheinlich noch vom Wirtschaftsaufschwung nach dem 2. Weltkrieg profitieren durfte, heute vielleicht noch als einer der Letzten das Glück hat, eine recht angenehme Rente zu kassieren, und seit mind. 15 Jahren vom Arbeitsmarkt runter ist, schreit lauthals unreflektierte Bildzeitungs-Parolen durch die Weltgeschichte. Ich hätte platzen können! Ja, ihr merkt es, ich bin KEIN FDP-Wähler!
Und was fällt dem Huck dazu ein? „Aber wenn Du Dich so aufregst, bist Du ja schon irgendwie süß!“ Seufz!

Wahlkampfveranstaltung mit Dr. Benecke

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Hab ich eigentlich schon mal gesagt, dass ich auf ekeliges und morbides Zeug stehe? Ich hatte schon immer eine gewisse Faszination an den Dingen, die die meisten anderen Menschen zum Würgen finden. Zu meiner Verteidigung kann ich vielleicht vorbringen, dass mein enormes Interesse am gemeinen Serienmörder eher psychologischer Natur ist. Eine Entschuldigung für meine Faszination an Blut, Gedärm, Gekröse und Leichen habe ich aber nicht. Sie ist einfach da. Nicht, dass wir uns da jetzt falsch verstehen. Auch mich ekelt das, auch ich will das in Natura nicht unbedingt sehen. Riechen schon erst recht nicht! Mich faszinieren Leichen, aber ich finde es furchtbar, dass Menschen erst sterben müssen, bevor sie zu solchen werden. Ich bin nicht nekrophil, führe in meiner Freizeit keine Vivisektionen durch, und weiß auch von sonst keinerlei an mir diagnostizierbaren Paraphilien. Ich bin völlig normal geistig gesund. Und überzeugter Vegetarier. Es ist einfach nur spannend sich zu fragen, warum Menschen Leichen machen (psychologisch) und was dann die Natur wiederum aus den Leichen macht (biologisch).

Um diesem seltsamen „Hobby“ einmal mehr Tribut zu zollen, besuchte ich am gestrigen Abend zum fünften Mal einen Vortrag von Dr. Mark Benecke. Ich habe seine Vorträge schon mit diversen Freundinnen besucht und wir alle waren uns stets einig, dass der Mann schon irgendwie schmacko ist. Seine Diashows sind jedoch alles andere als das. Aber das ist ja gerade das Tolle. Grinz. (Es wäre ein wenig zu kurz gedacht, wenn man jetzt glaubte, ich ginge da nur hin, um mich an Fotos von verwesenden Schweinen, gasgeblähten Leichen und madenzerfressenen Gesichtern aufzugeilen. Wenn wir jetzt mal alle Ironie beiseite schieben, dann steckt schon ein wenig mehr dahinter als Gaffermentalität und Sensationsgier.) Mark Benecke bietet eine tolle Mischung aus Comedy, Wissenschaft und Horrorshow. Biologisch, wissenschaftlich, kriminalistisch und intellektuell gesehen, lernt man auf seinen Vorträgen wahnsinnig interessante Dinge, während er seine Leichen- und Madenfotos mit einem herrlich bissigen schwarzen Humor kommentiert. Ich kann nur jedem empfehlen, sich mal eine Karte für eines dieser Spektakel zu besorgen. Die 20-Euro-Veranstaltungen vor 2000 Mann haben den Vorteil, dass die Vorträge sehr lang und ausführlich sind. Aber auf den kostenlosen 80-Mann-Veranstaltungen, kommt ihr vielleicht auch in den Genuss, dass Mark seine besten Freunde direkt vor Eurer Nase abstellt. Lies den Rest dieses Beitrags

Ich bin dann mal kurz verliebt…

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Eigentlich wäre längst ein neuer Artikel fällig, statt dauernd nur Links und Videos zu posten. Den drei Leuten, die tatsächlich darauf warten, sei versprochen, er ist in der Mache…

Aber bevor es soweit ist, kann ich Euch dieses Meisterwerk von Fredrik Larsson nicht vorenthalten. Jetzt werdet ihr Euch natürlich fragen, wer denn der andere ist. Naja, Fredrik Larsson eben! Es handelt sich hier um nur eine einzige Person!
Nicht nur ein gigantischer Spaß für Serien-Fans; auch für Musikliebhaber und alle, die auf talentierte, dunkelhaarige Schweden stehen. Also ein Video wie für mich gemacht! 😉

Wer das jetzt schon mochte, wird auch das hier lieben:
32 Songs in 8 Minuten –    Ich liebe, liebe, liebe es!
Für alle erklärten Zelda-Fans (wie mich) –   Zeigt übrigens wie instrumental talentiert der Knabe tatsächlich ist!!

Und dann bin ich noch auf das hier gestoßen:

(Abwarten! Die erste Minute lässt die Genialität nicht erahnen, die dann noch kommt.)