Schlagwort-Archive: Literatur

Tag 16: Das 9. Buch in meinem Regal von rechts

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Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte
Dr. Oliver Sacks
1985

Oliver Sacks ist einer der bekanntesten Neuropsychologen der Welt. Über das, was er im Laufe seines Berufslebens erforschte, schrieb er diverse Sachbücher. Der wunderbare Film „Zeit des Erwachens“ mit Robin Williams und Robert DeNiro, basiert zum Beispiel auf Sacks Studien und seinem gleichnamigen Buch. Es gibt nur wenige medizinische Sachbücher, die so informativ und gleichzeitig so leicht verständlich, warmherzig und humorvoll geschrieben sind. Dabei sind die Erkrankungen für die betroffenen Patienten im Grunde genommen gar nicht so witzig.

Ich zitiere vom Buchrücken: „Eine winzige Hirnverletzung, ein kleiner Tumult in der zerebralen Chemie – und wir geraten in eine andere Welt.“ Leider kann es ganz schnell gehen, dass aus ganz normalen und gesunden Menschen, von heute auf morgen plötzlich neurologische Phänomene werden.

Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte, war beispielsweise einst ein Musiker, berühmter Sänger und Professor an einer Musikhochschule. Da er immer für einen höchst speziellen Humor bekannt war, fiel es zunächst nicht auf, dass er langsam immer seltsamer wurde. Eines Tages erkannte er die Gesichter seiner Studenten nicht mehr, und identifizierte sie nur noch über ihre Stimmen. Er ließ sich die Augen untersuchen, doch die waren völlig in Ordnung. Der Augenarzt schickte ihn zu Dr. Sacks. Sämtliche neurologische Untersuchungen verliefen ohne Befund, doch als der Musiker nach der Untersuchung seine Schuhe wieder anziehen sollte, zögerte er. Er hielt seinen Fuß für seinen Schuh und seinen Schuh (ein paar Zentimeter entfernt stehend) für seinen Fuß. Auf einem Bild der Sahara glaubte er einen Fluß zu sehen. Dr. Sacks machte weitere Tests. Abstrakte Formen konnte der Musiker noch erkennen, aber dann scheiterte er vollkommen an Gesichtern. Er war nicht mehr in der Lage Mimiken zu deuten und Emotionen zu erkennen.
Es dauerte nicht lange, bis er ein Gesicht überhaupt nicht mehr wahrnehmen konnte. Gesichter waren für ihn abstrakte Gebilde. Er erkannte keine Blumen, Handschuhe und viele andere alltägliche Gegenstände nicht mehr als das, was sie waren. Andere Dinge im Alltag bewältigte er aber weiterhin problemlos, solang er das was er tat, besingen konnte. Er sang vom Duschen, vom Anziehen  usw., aber er verfügte über kein „Körperbild“ mehr.
Zwar erkannte er seine Frau (wie auch seine Studenten) nicht mehr, und verwechselte sie irgendwann mit einem Hut, aber er unterrichtete dennoch Musik bis zu seinem Tode. Ein massiver Tumor hatte sich in seinem Sehzentrum ausgebreitet, dem Teil des Gehirns, der einem sagt, was es ist, was man gerade sieht.

Diese und viele, viele weitere sehr spannende Geschichten, finden sich in diesem Buch. Wozu unsere Körper und unsere Gehirne in der Lage sind, und welch unvorstellbaren Auswirkungen es hat, wenn plötzlich nur ein winzigstes Areal im Hirn den Dienst quittiert, begreift man erst so richtig, wenn man dieses Buch gelesen hat. Zu Anfang hielt ich es für ein „Wunder“ (im negativen Sinne), dass ein Mensch überhaupt derartig neurologisch erkranken kann. Heute halte ich es für ein Wunder, dass der Großteil von uns, so wahnsinnig perfekt funktioniert! (31 Tage – 31 Bücher)

Tag 15: Das 4. Buch in meinem Regal von links

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Illuminati
Dan Brown
2000

Genau genommen kann man gar nicht sagen, welches in meinem Regal das 4. Buch von links ist. Denn genau an 4. Stelle von links liegen die Bücher zur Abwechslung horizontal im Regal. Es sind sechs an der Zahl und ich habe mich für das obere entschieden. Das untere wäre „Beute“ von Michael Crichton gewesen.

Was Illuminati angeht… darüber ist schon überall alles gesagt! Trivialliteratur hin oder her, es hat mich extrem gefesselt und ich habe es geliebt! (31 Tage – 31 Bücher)

Tag 14: Ein Buch aus meiner Kindheit

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Tine durch zwei geht nicht
Elfie Donnelly
1982

Mannomann, dieses Blogprojekt fragt wirklich sehr häufig nach Kinderliteratur. Da hoffe ich nur, dass einige meiner Leser junge Mütter sind, die das zufällig interessiert.

Elfie Donnelly nur auf Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen zu reduzieren, würde ihr nicht gerecht werden. Frau Donnelly schreibt wunderbare „problemorientierte Kinderliteratur“, in der Sie es hervorragend versteht, auf die Seelen und Probleme der Kinder einzugehen und ihnen Mut und Hoffnung zu machen.

„Tine durch zwei“ bekam ich in meinem elften Lebensjahr geschenkt, dem Jahr in dem meine Eltern mir eröffneten, dass Mama und ich zu Hause ausziehen werden. In einer solchen Situation gehen die furchtbarsten Dinge durch einen Kinderkopf. Zu wem gehöre ich jetzt? Wer hat mich lieber? Wen habe ich lieber? Bei wem will ich leben? Wen werde ich dadurch verlieren? Bin ich schuld? Kann ich das noch verhindern, wenn ich zukünftig immer ganz lieb bin? Warum haben sich alle Eltern lieb, nur meine nicht?

Dieser Fragen war sich auch Elfie Donnelly bewusst und versuchte den vielen betroffenen Kinderseelen Erleichterung zu verschaffen, was ihr auch großartig gelang. Tine, ihr Bruder Tim und ihre Schildkröte Sumacumlaude fühlen sich zerrissen, als die Eltern sich trennen. Als ihrem Papa bewusst wird, dass Tim sich bereits entfremdet hat, holt er Tine am letzten Schultag vor Weihnachten aus der Schule ab und fliegt mit ihr nach Teneriffa, während Mama zu Hause sitzt und nicht weiß was los ist. Das klingt jetzt alles sehr kriminell, ist aber die passende Basis für eine intensive Auseinandersetzung mit den Gefühlen, die eine Scheidung auslöst. Und zwar bei allen Beteiligten, den Kindern und den Eltern. Elfie schreibt einfühlsam, realistisch, witzig, aber vor allem ehrlich und frei von Schönfärberei. Sie nimmt ihre jungen Leser ernst und gaukelt ihnen kein Happy End vor, das es nachweislich im wahren Leben fast nie gibt. Aber sie tröstet und zeigt Möglichkeiten auf, auch mit einem Sad End umzugehen, ohne an ihm zu verzweifeln.
Mich hat sie sehr getröstet und mir das Gefühl gegeben nicht allein und verstanden worden zu sein. Ein tolles Buch für Kinder UND ihre Eltern, die das Gefühl haben, dass ihnen die Antworten ausgehen. (31 Tage – 31 Bücher)

Tag 12: Ein Buch, das mir von jemandem empfohlen wurde

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Der Geblendete
Dean Koontz
2000

Meine erste große Liebe (ich bin noch unschlüssig, ob er sich so bezeichnen lässt) empfahl mir dieses Buch und dafür danke ich ihm noch heute. Aus meiner Sicht ist es Koontz‘ bestes Buch überhaupt. Außerdem ist es das Buch von dem ich oft gesagt habe, dass ich es selber gern geschrieben hätte. Es ist 8 Jahre her, dass ich es las, aber ich bin sicher, dass ich diese Aussage heute wiederholen würde.

Dieses Buch vereint alle von mir geliebten Genres, ohne deshalb jemals angestrengt zu wirken. Clever und poetisch geschrieben vereint es auf 900 Seiten Horror, Mystery, Übersinnliches, Mindfuck, die „Was wäre wenn“-Frage, Science-Fiction, Familienchronik und eine dicke Portion philosophischen Denkens. Dieses Buch wird nie langweilig, spricht wichtige moralische Themen unseres Lebens an, ohne dass man den erhobenen Zeigefinger im Nacken spürt und hat wundervolle, liebenswerte, hassenswerte und tiefsinnige Charaktere.

Dieses Buch ist ein echter Geheimtipp und uneingeschränkt empfehlenswert! (31 Tage – 31 Bücher)

Tag 10: Ein Buch meines Lieblingsautors

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Faust
Goethe
1808

Ich habe keinen Lieblingsautor! Literarisch gesehen liegt es mir nicht mich festzulegen. Viel lieber entdecke ich immer wieder neue Schriftsteller, neue Genres, neue Geschichten, neue Phantasien und neue literarische Pfade. Legte man sich nur auf einen einzigen Schriftsteller fest, trüge das auf die Dauer weder zur Allgemein-, noch zur Herzensbildung bei.

Es gibt nur einen Menschen (dem der Ausdruck Autor allerdings nicht gerecht wird, der stattdessen ein Dichter, ein Poet war), über den ich mal gesagt habe, dass ich ihn verehren würde wie einen Popstar, würde er heute noch leben: Goethe!

Wahrscheinlich ist er nicht der Autor, den man an dieser Stelle erwarten würde. Er erscheint altmodisch, verstaubt, vergessen, unwichtig, heutzutage unpopulär und überhaupt: längst tot.
Fakt ist allerdings, dass sein wichtigstes und von mir meist geliebtes Werk, heute wieder so aktuell ist wie damals. Wer vor „Faust“ zurückschreckt, weil er die Sprache für zu schwierig oder anspruchsvoll hält, der sei beruhigt. Sie ist nicht kompliziert, sie ist poetisch, dichterisch, künstlerisch, wunderschön! Außerdem wird schon so manch einer unbewusst aus „Faust“ zitiert haben, wenn er eines der vielen Sprichwörter verwendete, die er für modernes Geplapper hielt und sich nicht darüber im Klaren war, dass sie aus Goethes Feder stammen.

Ich könnte endlos darüber referieren, warum „Faust“ auch heute noch (oder wieder) ein so wichtiges Werk ist. Wie treffend es unsere Gesellschaft im Allgemeinen, und den Menschen im Speziellen beschreibt, analysiert und karikiert. Ich könnte über die Poesie der Worte schreiben und das dichterische Meisterwerk das sie sind. Aber ich ziehe es vor, den Umstand, dass ich „Faust“ liebe, einfach unkommentiert für sich stehen zu lassen. Man kann ein Stück auch kaputt interpretieren und „Faust“ musste schon so einige Interpretationen über sich ergehen lassen. An dieser Stelle möchte ich mich da nicht einreihen. Dass ich nicht mit saurem Schweiß zu sagen brauche, was ich nicht weiß.

Solltet ihr über meine Wahl die Stirn runzeln oder sie gar belächeln, so tut das gern! Wir sind gewohnt, dass die Menschen verhöhnen, was sie nicht verstehn, dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren. Aber zu meinem großen Glück ist das hier ja mein Blog und da darf ich lobpreisen wen ich möchte. Zufrieden jauchzet Groß und Klein; hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein. (31 Tage – 31 Bücher)

Tag 8: Ein Buch, das mich an einen Ort erinnert

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Die Spinne in der Yucca-Palme
Rolf Wilhelm Brednich
1990

Dieses Buch, ebenso wie „Das Huhn mit dem Gipsbein“, „Die Maus im Jumbo-Jet“ und „Die Ratte am Strohhalm“, erinnert mich an mein Zelt in meinem Garten!

Meine Freundin Jessica aus der Nachbarschaft, besaß all diese Bücher, in denen die witzigsten, gruseligsten, ekeligsten und traurigsten urbanen Legenden unser Zeit gesammelt sind. Sie, Benny (ein weiterer Junge aus der Nachbarschaft) und ich, schliefen in den Sommerferien grundsätzlich nicht in unseren Betten, sondern in einem Zelt in einem unserer Gärten. Wenn man es genau nimmt, schliefen wir eigentlich nie. Wir streiften mit Taschenlampen durch die Nacht, saßen im Mondschein auf meiner Schaukel oder, wenn wir uns nicht gerade Ja-Nein-Irrelevant-Rätsel stellten, erzählten uns die ganze Nacht lang Gruselgeschichten. Oft stammten die Geschichten aus eben diesem Buch. Da ich vier Jahre jünger als Jessica und Benny bin, verstanden die zwei sich hervorragend darauf, mir ordentlich Angst einzujagen.

Heute besitze ich die Bücher selber und erkenne die Geschichten darin als das, was sie sind: nichts weiter als Legenden! Zum Lachen oder Ekeln bringen sie mich noch immer, ängstigen tun sie mich nicht mehr. Aber sie erinnern mich, an den Geruch in meinem Zelt, an Sommergewitter, an unseren Garten und den schönsten Sommer meines bisherigen Lebens! (31 Tage – 31 Bücher)

Tag 7: Ein Buch, das mich an jemanden erinnert

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Dolly
Enid Blyton (& diverse Ghostwriterinnen)
1946-1951 (und später)

Maika war in der Grundschule meine allerbeste Freundin. Wir haben alles miteinander gemacht: Lachen, singen, Rad fahren, im Wald rumstreunern, Barbie spielen. Maika war die Mittlere von 3 Schwestern und ich habe sie oft um ihr tolles familiäres Gefüge beneidet. Sie war sehr schlau, konnte wunderschön malen und lernte Geige zu spielen. Wer uns von außen beobachtete, musste zwangsläufig der Meinung sein, dass sie das brave, gut erzogene Mädchen und ich der freche Wildfang war. Nicht nur unsere Lehrer haben sich das ein oder andere Mal gefragt, was uns bloß verbindet. Aber wir waren unzertrennlich und Maika wurde unterschätzt. Sie hatte es nicht weniger faustdick hinter den Ohren als ich. Sie kaschierte es nur besser.

Wir wurden auseinandergerissen, als sie aufs Gymnasium wechselte und ich auf die Realschule. Wie das immer so ist, schläft der Kontakt irgendwann ein. Trotzdem denke ich an jedem 13. Oktober an sie, ihrem Geburtstag. Dank StudiVZ haben wir uns vor drei Jahren wiedergefunden und vor zwei Jahren haben wir uns getroffen, was erst gar nicht so leicht zu bewerkstelligen war, weil sie in einer weit-wecken Stadt studiert(e). Aber unser Wiedersehen war großartig. Wir haben viel gelacht und schwelgten in den schönsten Kindheitserinnerungen. Mir wurde wieder klar, warum ich sie als Kind so geliebt hatte. Wir nahmen uns vor, uns nicht wieder so schnell aus den Augen zu verlieren, aber dennoch ist dieses Treffen jetzt zwei Jahre her und wir haben uns quasi wieder verloren. In diesem Moment wird mir klar, wie erbarmungslos die Zeit davon rennt, und dass ich sie auf dem schnellsten Wege kontaktieren sollte. Sie ist so wunderbar!

Nun zum Buch. Maika und ich haben immer viel gelesen, meist auch die gleichen Bücher. Sie war es, die mich mit ihrer Liebe für Enid Blyton ansteckte. „Hanni und Nanni“ waren bei mir nie so der Renner, aber „Fünf Freunde“, „Geheimnis um…“, „Lissy“, Die „Abenteuer“-Serie, und vor allem „Dolly“. Ich habe „Dolly“ verschlungen. Ich las die wirklich dicken Sammelbände, bestehend aus je drei Bänden, jeweils innerhalb von 3-4 Tagen, was ich rückblickend für eine Grundschülerin sehr beachtlich finde. Ich liebte die Bücher und ihre Protagonistin Dolly so sehr, dass ich sie selbst in der 7. Klasse noch las.
Für alle, denen „Dolly“ kein Begriff ist: Die Geschichten erzählen von Dollys Leben in dem Internat „Burg Möwenfels“. Beginnend bei ihrer Einschulung und endend mit ihrer Hochzeit, erzählen die Bücher eine halbe Lebensgeschichte. Von Kindertagen und Flausen im Kopf ausgehend, liest man sich weiter durch ihre Pubertätswirrungen, Intrigen, erste Lieben und sehr starke Freundschaften, über ihren Eintritt ins Berufsleben, ihrer Hochzeit, und den ersten Kindern, bis sie letztendlich selbst Direktorin von Burg Möwenfels wird. Parallel dazu verfolgt man die Entwicklung Dollys kleiner Schwester, ebenfalls bis zum Erwachsenenalter.
Natürlich sind die „Dolly“-Bücher nicht nur bedingungslos toll, sondern für heutige Verhältnisse auch arg kritikwürdig. Enid Blyton schuf sehr viele Stereotype, auf die sie auch in ihren anderen Büchern immer wieder zurückgriff. Amerikanerinnen sind z.B. immer oberflächlich und auf ihr Aussehen bedacht, Französinnen hitzig und temperamentvoll, Blondinen sind immer unsportlich. Auch werden in ihren Büchern oft die Schwächeren und die, die nicht mithalten können, ausgegrenzt, ausgelacht und ernten Spott und Häme. Enid Blyton kritisiert ein solches Verhalten auch nicht. Wir würden das heute Mobbing nennen, aber die Bücher entstanden zwischen den Jahren 1946 und 1951, in denen Mobbing nicht unbedingt ein gesellschaftliches Problem darstellte. Eher ein kleiner Kritikpunkt ist, dass die deutsche Übersetzung, was die Eindeutschung sämtlicher Namen und Ortsbezeichnungen einschließt, aus meiner erwachsenen Sicht, eher gruselig ist.
Ab Band 7, das kann man auch ziemlich gut erkennen, findet ein Umbruch in den Geschichten statt, denn nach Enid Blytons Tod wurde die Reihe von deutschen Autorinnen (unter dem Namen Enid Blyton) weitergeführt. Und das immerhin bis Band 18!! Der größte Teil der gesamten Reihe ist also von einer deutschen Mentalität beeinflusst. Doch die Atmosphäre, den inneren Geist der Dolly-Geschichten, konnten die Ghostwriterinnen wunderbar erhalten und weiterspinnen. Ich liebte jeden einzelnen Band!

Maika und ich lebten oft in einem Enid-Blyton-Kosmos. In unserer Phantasie gingen wir auch auf ein Internat und wir hatten gemeinsame imaginäre Freundinnen, die ihre Namen aus Enid-Blyton-Büchern hatten. Auch unsere Barbie-Puppen hatten ihre Namen und ihre erlebten Abenteuer oft Enid Blyton zu verdanken. Nur der Geschlechtsverkehr, den sie untereinander hatten, stammte dann doch aus unseren eigenen Hirnen. 😉

Wann immer ich heute eines meiner „Dolly“-Bücher in Händen halte, oder eines in einer Bücherei sehe, muss ich an Maika denken! Meine wunderbarste Grundschulfreundin! (31 Tage – 31 Bücher)

Tag 6: Ein Buch, das ich nur einmal lesen kann

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Die Säulen der Erde
Ken Follett
1990

Versteht mich nicht falsch. Es ist ein wunderbares Buch. Großartig geschrieben. Es bringt einem eine Zeit nahe, von der man vorher nur eine vage Ahnung hatte. Es ist der einzige historische Roman, dem ich jemals etwas abgewinnen konnte. „Die Säulen der Erde“ hat Tiefgang, bildet ungemein und besticht durch unglaublich eindringliche und extrem gut ausgarbeitete Charaktere, denen man sich verbunden fühlt.

Dennoch glaube ich (im Moment!) nicht, dass ich irgendwann den Drang verspüren werde, es noch einmal zu lesen. Dafür warten zu viele andere Bücher, die mich neugierig machen und die ich noch nie gelesen habe. Jedes andere Buch in meinem Regal hingegen, könnte ich mir durchaus vorstellen wieder zu lesen. Vielleicht schreckt mich einfach nur der Gedanke ab, mich noch einmal durch bereits bekannte 900 Seiten zu schmökern. 900 neue Seiten erscheinen mir interessanter! Sollte ich den Drang verspüren die Geschichte noch einmal auffrischen zu wollen, so kann ich immer noch auf das wunderbare, wenn auch verständlicherweise arg gekürzte, Hörspiel zurückgreifen!

Wer sich für die Geschichte interessiert, aber von der Dicke des Buches abgeschreckt fühlt, dem rate ich, sich das Hörspiel (!), nicht das Hörbuch anzuhören. (31 Tage – 31 Bücher)

Tag 5: Ein Buch, das ich immer und immer wieder lesen kann

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Der Herr der Ringe
J.R.R. Tolkien
1954/1955

Wie bereits erwähnt, hätte ich dieses Buch um ein Haar als mein Lieblingsbuch angegeben, bevor ich mich doch für „Die Bücherdiebin“ entschied.

„Der Herr der Ringe“ war einer der Hauptgründe, warum ich unbedingt lesen lernen wollte. Mein Vater hatte mir in meiner Kindheit oft aus dem Buch vorgelesen. Jedoch immer nur aus Band 1, „Die Gefährten“, denn er ist der märchenhafteste Teil und handelt vorrangig vom Leben der kleinen Hobbits und den Elben. Immer wieder diese wundervollen Elben! Ich tauchte ein in die ausgereiften Phantasiewelten Tolkiens und war total fasziniert. Aber ich war auch neugierig. Schließlich wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht. Doch aus irgendeinem Grund wurden mir Band 2 und 3 immer vorenthalten.

Als ich endlich gut genug lesen konnte, verschlang ich zunächst den mir bekannten ersten Band. Ich war völlig kribbelig, als ich mich endlich an Band 2 heranmachen konnte. Dummerweise beginnt der gleich mit Boromirs Tod. Feierabend! Ich habe jahrelang Band 2 und 3 nicht angerührt, stattdessen las ich den ersten ungefähr vier Mal.
Irgendwann hatte ich ein Alter erreicht, in dem mich der Tod geliebter Figuren nicht mehr vom Weiterlesen abhalten konnte. Da ich aber, auf Grund des merkwürdigen Aufbaus und der unendlichen Anzahl von Personen und Orten, die komplette Geschichte nicht auf Anhieb verstand, sah ich mich gezwungen, das komplette Werk viele weitere Male zu lesen. Bis zum heutigen Tage habe ich „Der Herr der Ringe“ zwölf Mal gelesen und ich bin sicher, dass es noch nicht das letzte Mal war.

Was so seltsam an meiner Liebe zu diesem Buch ist, ist die Tatsache, dass ich eigentlich gar keine Fantasy-Bücher mag, ebenso wenig wie Science Fiction übrigens. „Der Herr der Ringe“ bildet die einzige Ausnahme, denn er hat so viel mehr zu bieten, als die meisten anderen Fantasy-Geschichten. Bin ich bescheuert, wenn ich sage, das „Silmarillion“ ist die bessere Bibel?

Meine Ausgabe des „Herrn der Ringe“ ist übrigens eine der ersten, die damals in Deutschland veröffentlicht wurden. Sie stammt aus den frühen 70er Jahren und ich habe sie von meinem Vater „geerbt“. Die drei Bände stecken bereits in einem Schuber, was auch gut ist, denn er das ist das einzige, das die Bücher noch zusammenhält. Sie sind mittlerweile eher lose-Blatt-Sammlungen, als wirkliche Bücher, obendrein völlig vergilbt und abgegriffen. Dennoch würde ich meine Ausgabe NIEMALS gegen eine neuere eintauschen. Ich kann die neue Übersetzung einfach nicht ausstehen und die alte gibt es nicht in neuerer Auflage. Davon abgesehen kann nichts auf der Welt den ideellen Wert dieser Bücher ersetzen. (31 Tage – 31 Bücher)

Tag 3: Mein Lieblingsbuch

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Die Bücherdiebin
Markus Zusak
2005

Die längste Zeit meines Lebens hätte ich die Frage nach meinem Lieblingsbuch immer mit „Der Herr der Ringe“ beantwortet, da es das Buch war, das in mir überhaupt den Wunsch erweckte endlich lesen zu können. „Die Bücherdiebin“ ist ein vollkommen anderes Buch, aber es hat sich so tief in mein Herz gegraben, dass es den Ringherrn damit abgelöst hat. Mittlerweile habe ich es unzählige Male empfohlen und sicherlich schon fünf Mal verschenkt, und wirklich jeder hat es geliebt.

Markus Zusak ist eigentlich ein Jugendbuchautor. „Die Bücherdiebin“ sollte ursprünglich kein Buch für die Öffentlichkeit werden. Er wollte für die Familie die Kindheitsgeschichte seiner Großmutter niederschreiben, die diese ihm immer wieder erzählt hatte. Doch dieses Vorhaben entwickelte sich zu einem Selbstläufer. Zusak schmückte die Geschichte immer weiter und weiter aus und erschuf damit „die Bücherdiebin“. Welche Aspekte der Geschichte also tatsächlich der Wahrheit entsprechen und welche nur der Phantasie des Autors entspringen, kann man nur mutmaßen.

Der Aufbau des Buches ist erfrischend anders. Es ist in mehrere Teile unterteilt, die wiederum die einzelnen Kapitel enthalten. Zwischendurch wird das Buch immer wieder durch kurze Einrückungen unterbrochen, in denen der Erzähler etwas erklärt, kommentiert, näher ausführt oder hervorhebt. Außerdem gibt es zwei liebevoll „gezeichnete“ Geschichten innerhalb der Geschichte. Zusaks Ausdrucksweise ist oft herrlich metaphorisch: Worte werden nicht gesagt, sondern stolpern von der Zunge und plumpsen auf den Boden, Menschen sind von zerbrechlicher Standhaftigkeit usw. Er versteckt Gefühle und deren Bedeutung zwischen den Sätzen und deckt andererseits Nuancen der Menschlichkeit auf, die wir vielleicht kennen, aber nicht in der Lage sind zu benennen.
Was „Die Bücherdiebin“  aber so außergewöhnlich macht und stark von anderen Büchern unterscheidet, ist der Umstand, dass der Erzähler der Geschichte der Tod ist. Ein Tod, den wir bisher nicht kannten. Er ist nicht etwa böse oder hinterlistig. Noch nicht einmal Angst einflößend. Er ist mitfühlend, liebevoll, manchmal witzig und oft traurig. Dazu möchte ich ihn zitieren: „Ich bin nicht gewalttätig. Ich bin nicht bösartig. Ich bin das Ergebnis.“ / „Ich habe keine Sense. Ich trage nur dann einen schwarzen Kapuzenmantel, wenn es kalt ist. Ich habe auch kein Totenschädelgesicht, das ihr mir so gerne andichtet. Wollt ihr wissen, wie ich wirklich aussehe? Ich sage es euch. Schaut in einen Spiegel.“ / und sinngemäß: „Ich tötete niemanden. Es sind die Menschen, die töten. Ich trage nur die Seelen in meinen Armen fort.“ Auch der Tod hat ein Herz, das ihm bricht, wenn er gezwungen wird eine besonders schöne Seele mitzunehmen.

Er erzählt uns die Geschichte von der kleinen Liesel Meminger, die zu Beginn des zweiten Weltkrieges von ihrer Mutter aus Sicherheitsgründen zu einer Pflegefamilie gebracht wird, da diese auf der Flucht vor den Nazis ist. Auf der Zugreise dorthin sieht der Tod Liesel zum ersten Mal, denn er muss die Seele ihres kleinen Bruders mit sich nehmen. Als dann der Bruder beerdigt wird, verlieren die Totengräber ihr Handbuch im Schnee und Liesel nimmt es heimlich an sich, obwohl sie kein Wort lesen kann. Im Laufe der Geschichte, wird Liesels Pflegevater ihr das Lesen beibringen, indem er Worte mit Kohle an die Kellerwand schreibt und sie dann immer wieder überstreicht, um Platz für neue Worte zu schaffen. Liesel wird bald weitere Bücher stehlen in die sie sich verlieben wird, so wie sich jeder in sie verliebt. Ihr Pflegepapa Hans Hubermann, der so wunderschön Akkordeon spielen kann, ihre Pflegemama Rosa Hubermann, die ihre Liebe für Liesel hinter der Bezeichnung „Saumensch“ versteckt, der Nachbarsjunge Rudi, der laufen kann wie Jesse Owens, und Max, der Jude, den die Familie Hubermann in ihrem Keller versteckt hält.

„Die Bücherdiebin“ ist das schönste, ergreifendste und menschlichste Buch, das ich jemals über den zweiten Weltkrieg gelesen habe, oder das ich überhaupt jemals gelesen habe. Es eröffnet völlig neue Sichtweisen auf den Horror des Krieges, aber natürlich auch auf das Wesen des Todes. Dieses Buch öffnet einem das Herz und dann nistet es sich dort ein. Manchmal glaube ich, ich kann es in mir schlagen fühlen. Man verliebt sich in die Protagonisten, fühlt und leidet mit ihnen und als ich mich dem Ende näherte, glaubte ich, ich würde sie persönlich kennen. So, als wären sie ein Teil meiner Familie, oder als wäre ich ein Teil von Liesels Familie. Kein Buch zuvor hat mich so zum Weinen gebracht. Auf den letzten Seiten rollte mir nicht etwa ein Tränchen aus dem Augenwinkel. Nein. Ich schluchzte. Ich heulte. Ich spürte einen tiefen Schmerz in meinem Herzen. Und ich brauchte circa 8 Tage, bis ich mich einigermaßen beruhigt hatte und in der Lage war, ein anderes Buch zu beginnen.

Ich liebe dieses Buch vom ersten bis zum letzten Wort, und wer es noch immer nicht gelesen hat, sollte sich schnellstens auf den Weg in den Buchladen machen. (31 Tage – 31 Bücher)

Tag 2: Das Buch, das ich als nächstes lesen will

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Kalte Asche
Simon Beckett
2007

Eigentlich hätte ich ja lieber einen Klassiker hier hin gesetzt, der schon lange auf meiner Liste steht, aber aus welchem Grund auch immer, bisher noch nicht zum Zuge kam. „Der Fänger im Roggen“ zum Beispiel. Aber der muss jetzt noch mal warten.
Generell bin ich jemand, der einen großen Bogen um stark gehypte Bücher macht, die von jedem gelesen werden, der vorher noch nicht einmal wusste, wie viele Buchstaben das Alphabet wohl haben mag. Ich habe noch niemals einen Harry Potter-Roman angefasst (mag ein Fehler sein) und ganz sicher interessiert mich auch die Biss-Reihe nicht, die ebenfalls von vielen Erwachsenen verschlungen wird. Die einzige Ausnahme stellt wohl noch Dan Brown dar, auf den ich stieß, lange bevor er in aller Munde war. Simon Beckett scheint ebenfalls in die Kategorie der mittelfristig Gehypten zu gehören, aber in seinem Fall erscheint mir das auch berechtigt. „Die Chemie des Todes“ war ein wirklich spannendes, gut geschriebenes und kurzweiliges Buch. Selbst wenn die drei Bücher um Dr. David Hunter Becketts einzige Erfolge blieben, so wären sie verdient. Sag ich jetzt einfach mal so. Bisher kenne ich ja erst eines.
Lasst Euch übrigens nicht blenden. Die Bücher mit der roten Schrift auf weißem Grund („Obsession“ und wie se alle heißen), sind offenbar langweiligstes Mittelmaß und schon ziemlich alt. Das sagt zumindest die Buchhändlerin meines Vertrauens. Nachdem „Die Chemie des Todes“ und „Kalte Asche“ so erfolgreich waren, hat der Verlag die alten Bücher einfach noch mal auf den Markt geschmissen. So geschah es damals auch bei Dan Brown. Jeder der glaubte, er hielte nun ein ganz neues Werk des „Meisters“ in den Händen, wurde enttäuscht. Der spätere Erfolg kam offenbar, sowohl bei Brown als auch bei Beckett, erst durch den erfahreneren und ausgefeilteren Schreibstil zustande.

Wie auch immer, ich freue mich auf die nächste Geschichte von Dr. Hunter. Beckett hat mit ihm eine ausgereifte Figur erschaffen, die aber gern noch ein wenig vielschichtiger werden darf. Beckett hat in der „Chemie des Todes“ eine gute und spannende Mordserie erfunden und sie nicht, wie allgemein üblich, durch einen Ermittler, Polizisten oder Detektiv aufklären lassen, sondern durch einen forensischen Antrophologen, was der Story zwangsläufig andere Aspekte verleiht als sonstige Thriller. Ich muss aber auch zugeben, dass ich relativ schnell meine Verdächtigen zusammen hatte und mit meiner Vermutung auch Recht behielt.  Dennoch würde ich nicht sagen, dass die Story und die Figuren leicht zu durchschauen sind. Vielleicht denkt man als regelmäßiger Thrillerleser einfach schon automatisch um andere Ecken, als jemand, der sich nur gelegentlich ins Genre verirrt. Dementsprechend hoffe ich, dass Beckett in „Kalte Asche“ einfach noch mal eine Schippe drauf legt, aber selbst wenn nicht, bin ich sicher, dass es wieder eine spannende und kurzweilige Story sein wird. (31 Tage – 31 Bücher)

Tag 1: Das Buch, das ich zurzeit lese

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Der Augensammler
Sebastian Fitzek
2010

Ich habe es gerade erst begonnen und kann noch gar nicht besonders viel dazu sagen. Bisher habe ich vor allem die Hörbücher von Fitzeks Büchern konsumiert, da diese von Simon Jäger gelesen werden. Fitzeks Bücher sind (von „Amokspiel“ mal abgesehen) sehr spannend, oft gespickt von überraschenden Wendungen und nicht plakativ blutig-ekelhaft.Häufig spielen psychische Erkrankungen die Hauptrolle in seinen Büchern, doch wer und ob jemand erkrankt ist oder nicht, offenbart sich meist erst am Ende. Fitzek schreibt klar und verständlich, führt seine Leser aber dennoch clever in die Irre.

„Der Augensammler“ soll nun ein wenig aus dem Rahmen fallen. Fitzek wird blutiger und lässt seine Opfer verstümmeln. Das hat es bisher nicht bei ihm gegeben und einige Fans soll dieser Wandel enttäuscht haben, da sie gerade die gänzlich blutfrei erzeugte Spannung so liebten. Letzteres trifft eigentlich auch auf mich zu, da ich aber (wie man hier schon bemerkt haben dürfte) ein kleiner Verstümmelungs-Junkie bin, lasse ich mich gern auf Fitzeks neu betretene Pfade ein.

Was mich, trotz der Kritik im Vorfeld, sehr reizte, war der Umstand, dass dieses Buch mit dem Epilog auf Seite Vierhundertirgendwas beginnt, gefolgt vom letzten Kapitel, und auf Seite Eins beim Prolog endet. Nichtsdestotrotz (was für ein wunderschönes Wort 😉 liest man dieses Buch natürlich von vorne nach hinten und die zeitlichen Abläufe scheinen mir bisher dennoch gewohnt linear. Daher muss ich mich wohl überraschen lassen, was es mit der Rückwärtszählung auf sich hat, auch wenn ich bereits eine Vermutung habe, die ich natürlich für mich behalte.

Tag 30 verlangt noch einmal das Buch, welches ich zurzeit lese. So wie mein derzeitiger Zeitplan aussieht, muss ich fast befürchten, dass auch dann die Antwort noch immer „Der Augensammler“ lautet. Sollte dies eintreten, schreibe ich dann entweder einen ausführlicheren Bericht zu diesem Buch, oder ich lüge einfach. (31 Tage – 31 Bücher)

31 Tage – 31 Bücher

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Diese hübsche kleine Blogserie ist mir jetzt in diversen Blogs über den Weg gelaufen und ich greife sie hiermit auf. Auch, um ein wenig das Sommerloch zu stopfen. Natürlich bedeutet das nicht, dass es keine regulären Blogeinträge von meiner Seite mehr geben wird!
Wer sich diese Monatsserie ausgedacht hat, kann ich nicht mehr sagen.  Aber ich bin hier auf diese Idee gestoßen.

Tag 1 – Das Buch, das ich zurzeit lese
Tag 2 – Das Buch, das ich als nächstes lesen will
Tag 3 – Mein Lieblingsbuch
Tag 4 – Mein Hassbuch
Tag 5 – Ein Buch, das ich immer und immer wieder lesen kann
Tag 6 – Ein Buch, das ich nur einmal lesen kann
Tag 7 – Ein Buch, das mich an jemanden erinnert
Tag 8 – Ein Buch, das mich an einen Ort erinnert
Tag 9 – Das erste Buch, das ich je gelesen habe
Tag 10 – Ein Buch meines Lieblingsautors
Tag 11 – Ein Buch, das ich mal geliebt habe, aber jetzt hasse
Tag 12 – Ein Buch, das mir von jemandem empfohlen wurde
Tag 13 – Ein Buch, bei dem ich nur lachen kann
Tag 14 – Ein Buch aus meiner Kindheit
Tag 15 – Das 4. Buch in meinem Regal von links
Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal von rechts
Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das ich besitze
Tag 19 – Ein Buch, das ich schon immer lesen wollte
Tag 20 – Das beste Buch, das ich während der Schulzeit als Lektüre gelesen habe
Tag 21 – Das blödeste Buch, das ich während der Schulzeit als Lektüre gelesen habe
Tag 22 – Das Buch in meinem Regal, das die meisten Seiten hat
Tag 23 – Das Buch in meinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass ich es lese / gelesen habe
Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson mich ziemlich gut beschreibt
Tag 26 – Ein Buch, aus dem ich meinen Kindern vorlesen würde
Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson mein „Ideal“ ist
Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!
Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt?
Tag 30 – Das Buch, das ich zurzeit lese
Tag 31 – Das Buch, das ich als nächstes lesen will