Schlagwort-Archive: verbreitungswürdig

Vielleicht schreib ich mir morgen was ins Gesicht

Standard
Advertisements

SIGNS

Standard

Ich möchte gerne meinen liebsten Kurzfilm mit Euch teilen.

Traurig, wunderschön und genau das, was wir uns doch alle irgendwie wünschen!
Und er hilft vielleicht ein klein wenig, die Fisch-Fleisch-Drahtesel-Problematik besser zu verstehen.

Wenn Eure Englischkenntnisse für die wenigen gesprochenen Worte nicht ausreichen, macht das gar nichts. Wichtig ist hier nur was Ihr seht.

…the kind that blindsides you at 4 pm on some idle saturday…

Standard

Am gestrigen Samstag war es mal wieder dringend notwendig, dass mein weltbester Huck und ich, uns auf einen Starbucks-Kaffee trafen. Schön gemütlich Käffchen schlürfen, Kippchen rauchen, Muffin mümmeln und übers Leben sinnieren.
Schön war’s!

Auf dem Weg zum Treffpunkt, lief im Autoradio Kabarett mit dem großartigen Wilfried Schmickler. Einerseits hab ich Tränen gelacht, andererseits blieb mir auch oft genug das Lachen im Halse stecken. Aus dem 45-minütigen Programm, habe ich mal die besten 20 für Euch heraus geschnitten. UNBEDINGT ANHÖREN! Hier!
In seiner unverwechselbaren Art lässt sich Schmickler zur Finanzkrise, dem Missbrauchsskandal der katholischen Kirche, unserem Umgang mit den Türken, und Guido Westerwelle und die HartzIV-Empfänger aus. Letzteres fand ich besonders schön angeprangert. Unter anderem kommentiert er den Vorschlag, dass HartzIV-Empfänger ja mal unseren Schnee schippen könnten, mit den Worten, dass wir ja dann darüber hinaus auch noch ein paar weitere anheuern könnten, die dann mit einer Schneekanone dafür sorgen, dass auch alle immer schön was zu schippen haben.
Und wie es der Zufall so will, fordert noch am gleichen Nachmittag das schöne Kabarettstückchen seinen Tribut.

Nichts Böses ahnend, sitzen der Huck und die Brummsel mit ihrem Käffchen am Binnenhafen und diskutieren über Beziehungen und Nicht-Beziehungen. Zwischendurch darf sich die Brummsel dann noch anhören, dass das bei ihr mit den Männern nichts werden könne. Denn wenn sie erstmal zum Reden ansetzt, könne kein Mann der Welt mehr bis zum Ende ihres Satzes geistig folgen. Das schrecke ab!

Und während ich mich gerade mit den Worten verteidigen will, dass das ja wohl weniger mein Problem, als das der Männer ist, schlurft ein Rentnerehepaar an uns vorbei. Zu Recht echauffieren sich die beiden darüber, dass jedermann meint, seinen Müll in der Randbegrünung entsorgen zu müssen. Und dann sagt der Oppa ihn, den Satz der zu befürchten war: „Dat wär do wat für die HartzIV-ler. Dat solltense ma machen, statt zu Hause zu hocken. Hier, den Müll könnse ma entsorgen. Wenn jeder von denen nur ma fünf Minuten am Tach ne Zange inne Hand nähme, dann säh dat hier schon anders aus. Aber darum kümmert sich ma wieder keiner.“
Ich bin wirklich überhaupt kein Mensch, der zu Gewalt neigt, aber in diesem Moment juckte es mir kurz und heftig in der Faust. Nein, sagen wir es anders: Ich wäre vor Wut fast explodiert. Dieser Opa, der wahrscheinlich noch vom Wirtschaftsaufschwung nach dem 2. Weltkrieg profitieren durfte, heute vielleicht noch als einer der Letzten das Glück hat, eine recht angenehme Rente zu kassieren, und seit mind. 15 Jahren vom Arbeitsmarkt runter ist, schreit lauthals unreflektierte Bildzeitungs-Parolen durch die Weltgeschichte. Ich hätte platzen können! Ja, ihr merkt es, ich bin KEIN FDP-Wähler!
Und was fällt dem Huck dazu ein? „Aber wenn Du Dich so aufregst, bist Du ja schon irgendwie süß!“ Seufz!

Artikel des Monats April 2010

Standard

Hier mal ein kleiner Querschnitt durch die Blogartikel, die mich in diesem Monat am meisten bewegt, belustigt oder verärgert haben und die ich Euch nur wärmstens ans Herz legen kann:

-> Wie hetze ich gegen ein Land auf? BildBlog zeigt uns, wie die Bildzeitung eine Anti-Griechenland-Kampagne auf die Beine stellt und es mal wieder schafft, ein Thema nur von einer einzigen Seite aus zu beleuchten. Nämlich von ihrer Seite.

-> Die Opferrolle der katholischen Kirche Der Wortvogel kommentiert treffend den doppelmoralischen Verteidigungsversuch der katholischen Kirche gegen das Satiremagazin Titanic.

-> Auch die WAZ torpediert neuderdings den Qualitätsjournalismus Stefan Niggemeier deckt peinliche Arbeitsmethoden der Bochumer WAZ auf. Ich habe selten so gelacht!!!

-> Du bist Dokusoap Der Fernsehkritiker zeigt uns sehr anschaulich, auf welche Weise Jugendliche für die Pest rekrutiert werden, die sich „Scripted Reality“ nennt.

-> IQ-Test für Beschränkte Peer Schrader zeigt uns im Fernsehblog der FAZ, auf welch niedrigem Niveau man einen IQ-Test ansetzen kann, damit sogar offensichtlich dumme Menschen hohe Ergebnisse erzielen.

Viel Spaß! Es lohnt sich!

Intelligenz ist sexy!

Standard

Hier erfährt man endlich, wie sich der isländische Flugverbot-und-Aschewolke-Terror-Vulkan ausspricht, warum man ihn so ausspricht und warum er überhaupt heißt, wie er heißt.
Wenn Intelligenz sich in dieser Form zeigt, dann muss ich das einfach sexy finden. *grrrr*

Sprachwissenschaft und die Aussprache des Eyjafjallajökull